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            <title>Landesdelegiertenversammlung: Anträge</title>
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                <title>Landesdelegiertenversammlung: Anträge</title>
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                        <title>LSG-5: Sophie Fink</title>
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                        <author>Sophie Fink</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Hier bitte die Position angeben!</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stellvertreterin</p></div></div><h2>Foto</h2><h2>Bewerbungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Delegierte,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>mein Name ist Sophie und gerne würde ich mich heute persönlich vorstellen, wäre ich nicht verhindert. Als Mitvorsitzende der LAG Demokratie, Recht und Verbraucherschutz bin ich bereits rechtspolitisch in unserem Landesverband engagiert. Gerne würde ich meine Zeit und Fähigkeiten als Stellvertreterin für das Landesschiedsgericht einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Grüße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sophie</p></div></div><h2>Biografische Daten</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- aus dem Schwabenland</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Jurastudium in Konstanz, Brno und Freiburg, Examen 2016</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Referendariat in Mainz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- nach verschiedenen Station im Innenministerium Brandenburg und Rheinland-Pfalz nun Leiterin des Sachgebietes Recht im Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik sowie stellvertretende Leitung der dortigen Abteilung Polizeiverwaltung</p></div></div><h2>Kontaktdaten (z.B. Telefon oder E-Mail):</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sophie.Fink@gmx.de</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Jun 2023 18:58:06 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LSG-4: Benita Marker</title>
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                        <author>Benita Marker</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Hier bitte die Position angeben!</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin gerne bereit, als Beisitzerin zu kandidieren.</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/ldv-2023-idar-oberstein/benita-marker-47012/viewimage?sectionId=26764" alt="Foto"><h2>Bewerbungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Juristin möchte ich mich gerne einbringen, indem ich im Schiedsgericht meine juristische Kompetenz und Mediationsfähigkeit beisteuern und so meinen Anteil leisten möchte, innerparteiliche Konflikte bestmöglich zu lösen.</p></div></div><h2>Biografische Daten</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Name ist Benita Marker, ich bin 50 Jahre alt, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Als Richterin am Amtsgericht war ich lange der Meinung, dass Richter:innen als äußeres Zeichen der Unabhängigkeit nicht einer Partei angehören sollten. Inzwischen sehe ich die Lage der Welt und des Klimas allerdings als so ernst an, dass ich 2019 bei B 90/Die Grünen eingetreten bin. Nachdem ich vor kurzem zwei Jahre in das Bundeministerium der Justiz in Berlin abgeordnet war, bin ich inzwischen wieder an meinem Heimatgericht, dem Amtsgericht Koblenz als Ermittlungsrichterin tätig.</p></div></div><h2>Kontaktdaten (z.B. Telefon oder E-Mail):</h2><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 21 Jun 2023 19:24:29 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K-1-global: Ein klimaneutrales Rheinland-Pfalz mit Land, Kommunen und Wirtschaft gemeinsam nach vorne bringen</title>
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                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 21.06.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bis spätestens 2040 wollen wir in Rheinland-Pfalz (RLP) klimaneutral werden. Es gilt, den kritischen Zeitpunkt für das Erreichen der Pariser Klimaschutzziele nicht zu verpassen. Für eine lebenswerte Zukunft in RLP müssen wir jetzt die richtigen Weichen stellen, um unsere Städte und Dörfer klimaneutral zu gestalten und ihre Resilienz für die immer häufiger auftretenden Klimawandelfolgen zu stärken. Robert Habeck hat mit seinem Ministerium durch ein beherztes und kompetentes Handeln innerhalb von kürzester Zeit unsere Versorgungssicherheit und die unserer Wirtschaft wieder gewährleistet. Gleichzeitig muss klar sein, dass fossile Energiepartnerschaften, insbesondere solche mit autokratisch regierten Staaten, nur zur Wahrung des Allgemeinwohls und in absoluten Ausnahmesituationen (wie z.B. in Krisenlagen) eingegangen werden dürfen. Fossile Energiepartnerschaften sind weder klimapolitisch noch wirtschaftlich oder gesellschaftspolitisch nachhaltig. Wenn die Ausnahmesituation beendet ist, müssen diese daher schnellstmöglich beendet werden. Unser politischer Auftrag ist es, durch beherztes und konsequentes Handeln dafür zu sorgen, dass wir uns aus dieser für unsere Volkswirtschaft und unser Klima so gefährlichen Abhängigkeit von fossilen Energieträgern so schnell wie möglich lösen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemäß des Koalitionsvertrags für die 18. Legislaturperiode (2021-2026) gilt es, das 1,5°-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen und dadurch eine<br>
nachhaltige Zukunft für RLP zu gewährleisten. Der jüngste IPCC-Sachstandsbericht hat die Dringlichkeit für konkrete Maßnahmen hervorgehoben. Schon jetzt sind die Folgen der fortschreitenden Klimakrise in RLP mit zunehmenden Extremwetterereignissen spürbar und die 15 wärmsten Jahre seit Beginn unserer Aufzeichnungen verzeichnen wir in RLP in den letzten 30 Jahren. Und auch die energiewirtschaftlichen Auswirkungen des völkerrechtswidrigen Krieges Russlands gegen die Ukraine haben deutlich gemacht, dass Klimaneutralität und die zukünftig vollständige Ausrichtung unserer Energieversorgung auf Erneuerbare Energien nicht nur eine klimapolitische, sondern auch eine sicherheitspolitische sowie soziale und wirtschaftliche Notwendigkeit ist. Für die Versorgungssicherheit der Menschen müssen wir den Klimaschutz nach vorne stellen, Kommunen bei Klimaschutzmaßnahmen vor Ort unterstützen und die Umsetzung sozial gerecht gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der aktuelle rheinland-pfälzische Klimabericht 2022 zeigt, dass die angestrebte Reduktion der Treibhausgasemissionen verfehlt wurde und seit 2015 eine Stagnation in den verschiedenen Sektoren zu verzeichnen ist. In den Sektoren Gebäude und Verkehr mit jeweils rund einem Viertel und im Sektor Industrie mit gut einem Drittel der Emissionen in RLP müssen erheblich größere Anstrengungen unternommen werden, damit RLP möglichst schnell, spätestens jedoch 2040, die Klimaneutralität erreichen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Denn eins ist uns bewusst: Klimaschutz passiert vor Ort und ganz konkret und<br>
jeder kann daran teilhaben und wird davon profitieren. Deshalb wollen wir unsere Kommunen weiterhin unterstützen und ihnen, z. B. im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms für Klimaschutz und Innovation (KIPKI) und des Kommunalen Klimapakts (KKP), die notwendigen Ressourcen an die Hand geben. Mit KIPKI haben wir ein bundesweit einmaliges Investitionsprogramm in Höhe von einer viertel Milliarde Euro auf den Weg gebracht, mit dem unsere Kommunen einfach, unbürokratisch und schnell in Klimaschutz investieren können. Das ist<br>
Klimaschutz, der vor Ort ankommt und die kommunale Selbstverwaltung ernst nimmt<strong>!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns GRÜNE gilt: <strong>In allen Sektoren müssen wir jetzt verbindlich Klimaschutz</strong><br><strong>umsetzen</strong>. Dies betrifft den notwendigen Aufbau von Anlagen zur Erzeugung und<br>
Speicherung Erneuerbarer Energien. Der Ausbau Erneuerbarer Energien muss<br>
beschleunigt und prioritär vorangetrieben werden. Aber auch bei der Bewältigung großer „Klima-Brocken“ wie den Sektoren Verkehr und Gebäudeenergie braucht es klare Regulierungen und große finanzielle Anstrengungen, die nur gemeinsam mit dem Bund zu bewältigen sind. Um die Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen, ist es erforderlich, nicht nur die Wärmewende voranzutreiben, sondern auch das Bauen generell auf eine nachhaltige, klimafreundliche und ressourcenschonende Basis zu stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>ENERGIEWENDE IN STADT UND DORF</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für klimaneutrale Kommunen brauchen wir einen umfassenden Ausbau der<br>
Erneuerbaren Energien, insbesondere der Solar- und Windenergie. Dafür haben wir in unserem Koalitionsvertrag mit den Regierungspartnern nach intensiven<br>
Verhandlungen vereinbart bis 2030 den kompletten Strombedarf des Landes aus<br>
Erneuerbaren Energien zu erzeugen. Hierzu sind Zubauraten von mindestens 500<br>
Megawatt (MW) Wind und 500 MW PV-Leistung pro Jahr in RLP notwendig. 2022 wurden aber gerade einmal 71 MW Wind und 323 MW Photovoltaik (PV) zugebaut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hinsichtlich der Windenergie wurde die im Koalitionsvertrag des Landes<br>
enthaltene Verlagerung für Genehmigungsverfahren auf die Struktur- und<br>
Genehmigungsdirektionen aktuell bereits umgesetzt, der Bund hat mit dem<br>
Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG) eine wesentliche Voraussetzung für den Ausbau geschaffen. Ebenso wie das Land NRW beabsichtigen wir die darin enthaltenen Fristen bis 2032 nicht auszunutzen, sondern wollen eine <strong>Ausweisung von </strong><strong>2,2% der Landesfläche für Windenergie bis zum Ende der Legislatur </strong>umsetzen indem wir <strong>Kommunen und deren Planungsgemeinschaften bei der zügigen Fortschreibung ihrer Flächennutzungs- und Raumordnungspläne und</strong><strong>Ausweisung gezielt </strong><strong>unterstützen</strong>. Dazu begrüßen wir die artenschutzrechtliche Fachplanung des Klimaschutzministeriums.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden uns dabei auch dafür einsetzen, dass der Ausbau der Erneuerbaren<br>
Energien z.B. durch kommunale Solidarpakte, Bürgerstrommodelle und<br>
genossenschaftliche Beteiligung praktisch wie monetär bei den Kommunen und den<br>
Menschen vor Ort ankommt. Die Agri-PV wollen wir durch Pilot-Anlagen auf<br>
Landesflächen weiter fördern und die Planung von PV an Lärmschutzwände und<br>
Dämmen an Bahnen und Straßen unterstützen. Für eine schnelle Energiewende ist es auch wichtig, gerichtliche Verfahren zu beschleunigen. Daher müssen in der Justiz die personellen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden, um Verfahrensabläufe noch schneller zu führen und abzuschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Solarpaket hat die Ampel-Koalition im Land einen wichtigen Schritt beim Ausbau der Solarenergie im Land angekündigt. Mit der Pflicht für Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden bei Neubau und Sanierung erfüllt die öffentliche Hand eine wichtige Vorbildfunktion. Der Paradigmenwechsel, PV auf denkmalgeschützten Gebäuden in der Regel zu genehmigen, ist ebenso zu begrüßen wie die deutliche Anhebung des Volumens bei der PV-Freifläche auf 400 MW. Damit ermöglichen wir den Kommunen vor Ort Klimaschutz umzusetzen und Wertschöpfung in der Region zu generieren. Mit dem Kommunalen Klimapakt stellen wir den teilnehmenden Kommunen ganz konkrete Beratung der Energieagentur zur Ausweisung von PV- und Windkraftflächen zur Verfügung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>WÄRMEWENDE IN STADT UND DORF</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Sektor Gebäude konnten die CO2-Emissionen in RLP nur um 10,5% im Vergleich zu 1990 reduziert werden. Daher müssen gerade im Gebäudesektor noch erhebliche<br>
Anstrengungen unternommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für das Erreichen unserer Klimaschutzziele ist die Wärmewende im Gebäudebestand zentral. Der Umstieg auf erneuerbare Energien im Wärmebereich schafft Energiesicherheit, schützt vor absehbaren Kostensteigerungen beim Heizen mit fossilen Energien und sorgt für Planungssicherheit für Investorinnen und Investoren. Die Wärmewende ist nicht nur notwendig, um unsere Klimaziele zu erreichen. Mit jeder Kilowattstunde aus fossilen Energien, die wir weniger importieren und durch erneuerbare Energien ersetzen, machen wir uns unabhängiger von unzuverlässigen Quellen, u. a. von autokratischen Staaten. Außerdem steigern wir die regionale Wertschöpfung inRheinland-Pfalz vor Ort. Dem Netzausbau und dem intelligenten Netzmanagement sowie den Speichertechnologien kommt hierbei auch eine wichtige Rolle zu.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns GRÜNE ist klar, dass die Wärmewende nur sozial gerecht geht. Daher<br>
brauchen wir umfassende Beratung, z. B. durch die Verbraucherzentralen und die<br>
Energieagentur RLP, sowie sozialgerechter Förderung bei Investitionen in Erneuerbare Heizsysteme und energetische Sanierungen.Um an Gegebenheiten vor Ort anzuknüpfen - nachhaltig verfügbare Bioenergie und regionale, sichere oberflächennahe oderTiefen-Geothermiepotenziale sowie industrielle Abwärme zu nutzen und Wärmenetze zu bauen - muss die Wärmewende in Quartieren und Dorfgemeinschaften geplant und umgesetzt werden. Mit diesem dezentralen Ansatz kommt den Kommunen eine Schlüsselfunktion bei der Wärmewende zu.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb unterstützen wir die vom Bund geplante <strong>Verpflichtung einer kommunalen</strong><br><strong>Wärmeplanung für Städte und Gemeinden</strong> und fordern ein <strong>flankierendes Förder- und</strong><strong>Beratungsangebot</strong>. Die Wärmeplanung sollte hierbei möglichst digital und<br>
dynamisch erfolgen. Dazu sind allen beteiligten AkteurInnen aktuelle<br>
Energiedaten datenschutz-konform zur Verfügung zu stellen. Kommunen sollen zudem bei der <strong>Umsetzung von </strong><strong>klimaneutralen </strong><strong>Wärmenetzen, klimaneutralen Neubaugebieten</strong> und der <strong>Ausweisung von Sanierungsgebieten</strong> im Bestand unterstützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um auch als öffentliche Hand als Vorbild voranzugehen, fordern wir für alle<br>
öffentliche Gebäude einen energetische Sanierungsfahrplan.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne das Klimahandwerk ist eine Transformation im Energie- und Wärmebereich<br>
nicht umsetzbar. Wir fordern daher eine <strong>Ausbildungs- und Qualifikationsoffensive</strong><strong>für das Klimahandwerk</strong> und einer Anpassung bei der Ausbildungsvergütung. Deshalb wollen wir dort auch die Weiterbildung finanziell unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>MOBILITÄTSWENDE IN STADT UND DORF</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Sektor Verkehr mit einem Anteil von 25,2 % in 2020 an den Gesamt-Emissionen in RLP ist der einzige Sektor, bei dem sich die Emissionen gegenüber 1990 sogar um 4,5 % erhöht haben. Daher ist dringend eine Mobilitätswende erforderlich, die in wenigen Jahren auf den Zielerreichungspfad eines klimaneutralen Sektors Verkehr führt<strong>.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Erreichung der Klimaneutralität im Verkehr brauchen wir neben klaren<br>
Vorgaben zur Elektrifizierung der Antriebe beim motorisierten Individualverkehr auch eine deutliche Verringerung desselben. Wir müssen den Ausbau des ÖPNV mit Bahnen und Bussen forcieren, den Fuß- und Radverkehr stärken und gleichzeitig Maßnahmen auf den Prüfstand stellen, die den Autoverkehr fördern,klimaschädliche Subventionen beenden und klimagerechte Angebote machen. Das <strong>Deutschlandticket ist ein wichtiger verkehrspolitischer </strong><strong>Meilenstein</strong>, der den Tarifdschungel auflöst und den ÖPNV einfacher und günstiger macht. Dem muss ein attraktives Angebot in Bus und Bahn gegenüberstehen. Dabei muss innerhalb der Gemeinden auch die „letzte Meile“ Berücksichtigung finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür braucht es einen konsequenten <strong>Aus- und Neubau der Schieneninfrastruktur,</strong><br><strong>die Elektrifizierung des Schienenverkehrs und barrierefreie Modernisierung der</strong><br><strong>Zugänge</strong>. Dies bedeutet insbesondere eine über die bereits erfolgten Erhöhungen<br>
hinausgehende <strong>Steigerung der Regionalisierungsmittel</strong> und ein mutiges Angehen des Investitionsstaus im Bahnverkehr. Wir setzen uns dafür ein, wesentlich mehr Mittel aus dem Landeshaushalt für einen attraktiven ÖPNV einzusetzen und<br>
kommunale Initiativen zur Reaktivierung von Schienentrassen für den Personen-<br>
und Güterverkehr, die eine hinreichende Wirtschaftlichkeitsperspektive<br>
aufzeigen, verlässlich finanziell zu unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen keinen Neu- und Ausbau von Autobahnen und Bundesstraßen in RLP. Statt auf die Beschleunigung von Autobahnprojekten zu setzen, sollten die <strong>ohnehin knappen</strong><strong>Planungs- und Bauressourcen auf den Erhalt, Brückensanierungen und die</strong><strong>Schieneninfrastruktur fokussiert</strong> werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir begrüßen die Entwicklung eines Landesnahverkehrsplans unter Federführung des Klimaschutzministeriums in RLP und den angestoßenen Beteiligungsprozess zur Festlegung von Mindeststandards im ÖPNV. Als GRÜNE wollen wir einen<br>
Mindeststandard, der den ÖPNV als echte Alternative zum MIV begreift. <strong>Der</strong><br><strong>Landesnahverkehrsplan sollte 2023 erstellt werden</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Deutschlandticket gilt es zu verstetigen. Damit viele davon profitieren,<br>
begrüßen wir die Unterstützung von Bund und Land bei der Einführung von<br>
Jobtickets und fordern eine Ermäßigung für Gruppen wie Schüler*innen,<br>
Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende oder Sozialhilfeempfänger*innen schrittweise einzuführen. Hierzu erwarten wir als<br>
ersten Schritt <strong>zeitnah ein vergünstigtes Deutschlandticket für junge Menschen.</strong><br>
Der Bund wird aufgefordert, sich zu einer langfristigen Mitfinanzierung zu<br>
bekennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir begrüßen, dass der Radverkehr jetzt mit Pendlerradrouten vorangebracht wird. Für eine durchgreifende Mobilitätswende kann jedoch nicht allein auf die Ertüchtigung oder den Bau von Radwegen gewartet werden. Stattdessen brauchen wir Maßnahmen wie Geschwindigkeitsbeschränkungen, Radstreifen und Schutzstreifen auch außerhalb geschlossener Ortslagen. Rad- und Pedelecverkehr muss als Angebot der ganzjährigen Alltagsmobilität mit größerem Radius als bisher gedacht werden. Dafür braucht es eine adäquate Wegweisung und Bahn- und Busstationen müssen als Knotenpunkte eingerichtet werden, sodass Räder sicher abgestellt werden können und ein Umstieg zwischen Verkehrsträger erleichtert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von der Bundesregierung und dem Bundesverkehrsministerium fordern wir als<br>
rheinland-pfälzische GRÜNE die Umsetzung eines generellen <strong>Tempolimits auf</strong><br><strong>Autobahnen</strong> und die Wahlfreiheit für Kommunen, über die Einführung von <strong>Tempo 30-</strong><strong>Zonen in Innenstädten</strong><strong>innerorts </strong>frei in den Räten entscheiden zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>KLIMASCHUTZ IN STADT UND DORF UMSETZEN</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klimaschutz gelingt nur, wenn er sozial-gerecht ausgestaltet ist. Unser Ansatz<br>
ist dabei Lösungen aufzuzeigen, wie Städte und Dörfer klimaneutral werden<br>
können. Bund, Land und Kommunen müssen dafür an einem Strang ziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei müssen wir über den heutigen Stand der Kommunalfinanzierung hinausdenken. Um Kommunen zu befähigen Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen, wollen wir eine Regelung finden, so dass <strong>Klimaschutzmaßnahmen auch bei nicht ausgeglichenen</strong><strong>Haushalten von der </strong><strong>Aufsichtsbehörde </strong><strong>genehmigt</strong> werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen das <strong>Landesklimaschutzgesetz </strong>zeitnah mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2040 fortschreiben. Dort sollen in RLP verbindliche Sektorziele im Klimaschutzgesetz verankert werden. Auch die in diesem Antrag nicht explizit behandelten Sektoren Industrie, Abfallwirtschaft, Land- und Forstwirtschaft (LULUCF). Wir wollen ein regelmäßiges <strong>unabhängiges und transparentes Monitoring der</strong><strong>Klimaschutzziele</strong> im Klimaschutzbericht auf der Grundlage aktueller Daten in Verbindung mit zielorientierten Maßnahmenempfehlungen durch den <strong>Klimaschutzbeirat</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die mutige Kommunikation in die Gesellschaft hinein werden wir als rheinland-<br>
pfälzische GRÜNE konsequent mitgestalten. Unser Auftrag ist es nicht zuletzt<br>
auch die Sorgen der Menschen im Veränderungsprozess ernst zu nehmen, auf<br>
Probleme hinzuweisen, dazu konkrete Antworten und Lösungen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene zu entwickeln. Dabei bleibt es unsere Zielsetzung auch unter ungünstigen Rahmenbedingungen die Klimaschutzziele einzuhalten. Es gilt jedes Zehntel-Grad zusätzliche Erwärmung zu verhindern.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>wir haben als Landesvorstand entschieden, dass wir der LDV einen alternativen Vorschlag zu K-1<br>
(K-1-global) machen möchten. Es handelt sich hierbei technisch um einen Änderungsantrag zu K-1. Die LDV wird nach Einbringung beider Anträge entscheiden, welchen sie befassen möchte. Er enthält viele Änderungsanträge zu K-1, die ihr gestellt habt. Wir haben viele Vorschläge unverändert eingearbeitet, einiges modifiziert eingearbeitet und lediglich sechs Anträge nicht einbezogen. Ihr könnt bis 21.06.2023 23:59h noch Änderungsanträge an K-1-global stellen. Damit ist sichergestellt, dass, sollte die LDV sich für die Behandlung von K-1global entscheiden, eine Behandlung eurer Änderungswünsche ebenfalls möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben dieses Vorgehen gewählt, um die Koordination von Änderungsanträgen zu vereinfachen. Es ist viel Zeit und Leidenschaft von vielen engagierten Personen in diesen Antrag geflossen. Wir wollen einen ordentlichen Abschluss auf der LDV garantieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Übersicht zu den Änderungsanträgen und ihrem Eingang in K-1-global findet ihr hier:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/documents">https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/documents</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Grüße,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Natalie &amp; Paul</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 21 Jun 2023 15:57:27 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-1: Zukunft gestalten - Schulische Inklusion in Rheinland-Pfalz wagen</title>
                        <link>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/zukunft-gestalten-schulische-inklusion-in-rheinland-pfalz-wagen-45980</link>
                        <author>Georg Sprung (KV Landau), Stefan Jakobs (KV Mainz-Bingen)</author>
                        <guid>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/zukunft-gestalten-schulische-inklusion-in-rheinland-pfalz-wagen-45980</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>1. Antrag</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bis zur nächsten Landtagswahl sollten wir die Zeit nutzen, um in den kommenden zwei Jahren Positionen zu erarbeiten, die die Ausrichtung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Rheinland-Pfalz für eine inklusive Schulentwicklung voranbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sowohl im nächsten Landeswahlprogramm 2026, als auch im etwaigen Koalitionsvertrag gilt es</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Bekenntnis der rheinland-pfälzischen Grünen zur Veränderung der Schulstruktur hin zur Inklusion im Sinne von „Eine Schule für Alle“ abzulegen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>konkrete Impulse zu benennen, die rheinland-pfälzische Schulstruktur inklusiv weiterzuentwickeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ggf. Erfahrungen im lfd. Modellprojekt &gt;Schule der Zukunft&lt; [siehe <span class="underline"><a href="https://schule-der-zukunft.rlp.de/">https://schule-der-zukunft.rlp.de/</a></span>] zu sammeln bzw. eine Ausschärfung des Projekts und auch eine Fokussierung auf inklusive Schulentwicklung anzuregen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Sicherstellung und Ausweitung der Qualifizierung von sonderpädagogischem Fachpersonal zu gewährleisten, da aufgrund des vorhandenen Fachkräftemangels die derzeitigen Strukturen schon heute nicht mehr personell stabil sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Ausweitung des ohnehin zweifelhaften Netzwerkes der Schwerpunktschulen ist unter den aktuellen Personalisierungsoptionen schon heute nicht mehr möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf der Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention (UNBRK) ist es das Ziel von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Rheinland-Pfalz, ein Angebot an wohnortnahem, zieldifferenziertem Unterricht an allen Schulen in Rheinland-Pfalz durchzusetzen und damit die Förderschulen mittelfristig überflüssig zu machen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><strong>2. Begründung:</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2.1 WZB-Studie zur schulischen Inklusion in Deutschland - Rheinland-Pfalz mit Baden-Württemberg auf dem letzten Platz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Studie des „Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung“ (WZB) vom September 2021, durchgeführt von Helbig, M.; Steinmetz, S.; Wrase, M. und Döttinger, I.: „Mangelhafte Umsetzung des Rechts auf inklusive Bildung. Bundesländer verstoßen gegen Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention“ rangiert Rheinland-Pfalz nach Bayern mit Baden-Württemberg auf dem letzten Platz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sowohl Baden-Württemberg als auch Rheinland-Pfalz entsprechen bei den untersuchten Indikatoren nicht den Vorgaben von Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention (UNBRK) in Bezug auf die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>a) Verfügbarkeit inklusiver Angebote<br>
b) diskriminierungsfreie Zugänglichkeit<br>
c) strukturelle Transformation des Bildungssystems<br>
d) Exklusionsquote, deren Entwicklung stagniert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[Quelle <span class="underline"><a href="https://bibliothek.wzb.eu/wzbrief-bildung/WZBriefBildung442021_helbig_steinmetz_wrase_doettinger.pdf">https://bibliothek.wzb.eu/wzbrief-bildung/WZBriefBildung442021_helbig_steinmetz_wrase_doettinger.pdf</a></span>. S. 6]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2.2 Fakten zur schulischen Inklusion in Rheinland-Pfalz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Rheinland-Pfalz hat landesweit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>1484 Schulen im Schuljahr 2022/23 mit 436.273 Schüler:innen [Quelle: <span class="underline"><a href="https://www.statistik.rlp.de/de/gesellschaft-staat/bildung/basisdaten-land/tabelle-1/">https://www.statistik.rlp.de/de/gesellschaft-staat/bildung/basisdaten-land/tabelle-1/</a></span>] darunter</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>299 „<span class="underline"><strong>inklusive/integrative</strong></span>“ Schwerpunktschulen im Schuljahr 2021/2022, davon</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- 165 Grundschulen (GS)<br>
- 73 Realschulen plus (RS+)<br>
- 16 auf RS+ aufbauende Fachoberschulen (FOS)<br>
- 45 Integrierte Gesamtschulen (IGS)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[Quelle: <span class="underline"><a href="https://inklusion.bildung-rp.de/standort-suche.html">https://inklusion.bildung-rp.de/standort-suche.html</a> ff.</span>]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein erstes „inklusives“ Gymnasium ist in Mainz im Aufbau, aber lediglich für Schüler:innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die am Unterricht gemäß der allg. Rahmen-/Lehrpläne (zielgleicher Unterricht) teilnehmen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>131 i. d. R. „<span class="underline"><strong>exklusive</strong></span>“ Förderschulen mit 16.390 Schüler:innen [Quelle: <span class="underline"><a href="https://www.statistik.rlp.de/de/gesellschaft-staat/bildung/basisdaten-land/tabelle-1/">https://www.statistik.rlp.de/de/gesellschaft-staat/bildung/basisdaten-land/tabelle-1/</a></span>], d. h.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- SFL Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen<br>
- SFG Schule mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung<br>
- SFM Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung<br>
- SFE Schule mit dem Förderschwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung<br>
- SFS Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache<br>
- SFBLS Schule für Blinde und Sehbehinderte<br>
- SFGLS Schule für Gehörlose und Schwerhörige</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[Quelle: <span class="underline"><a href="https://inklusion.bildung-rp.de/standort-suche.html">https://inklusion.bildung-rp.de/standort-suche.html</a></span>]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2.3 Kein Recht auf wohnortnahen inklusiven Schulbesuch</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Rheinland-Pfalz haben Schüler:innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf und deren Eltern die Wahl zwischen „<span class="underline"><strong>exklusiven</strong></span>“ Förderschulen und „<span class="underline"><strong>inklusiven/</strong></span><span class="underline"><strong>integrativen</strong></span>“ Schwerpunktschulen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Wohnraumnähe ist weder bei Förderschulen noch bei den Schwerpunktschulen gewährleistet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2.4 Neue Schulordnungen zementieren den IST-Zustand </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 24.05.2023, d.h. nach Ende der Frist zur Einreichung von Anträgen am 20.05.2023 für die Landesdelegiertenversammlung (LDV) von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz, sind die Entwürfe für</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>a) eine Schulordnung für die öffentlichen Förderschulen für Rheinland-Pfalz (FöSchO) sowie erstmalig<br>
b) die Schulordnung für den inklusiven Unterricht an öffentlichen Schulen in Rheinland-Pfalz (InSchO)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>durch das Ministerium für Bildung in die Anhörung gegeben worden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Rückmeldefrist endet am 14.07.2023.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beide Schulordnungen sind Grundlage für die Beschulung beeinträchtigter Schüler:innen, beinhalten jedoch weitestgehend die Festschreibung des derzeitigen Zustands durch eine Abbildung der IST-Struktur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2.5 Steigender Fachkräftemangel an qualifizierten Förderschullehrkräften</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Fachkräftemangel an qualifizierten Förderschullehrkräften nimmt landes- wie bundesweit zu. Die Situation wird sich durch den demografischen Wandel und die Pensionierungswelle der Babyboomer-Generation in den nächsten Jahren weiter verschärfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktuell ist eine Versetzungswelle in Vorbereitung, in der 75 Förderschullehrkräfte aus dem Süden der Vorderpfalz Richtung Mainz versetzt werden, da hier der Mangel besonders groß ist. [Quelle: DIE RHEINPFALZ. Süddeutsche Zeitung. Nr. 138 vom 17. Juni 2023]<br>
Derartige Maßnahmen werden in kurzer Zeit ausgereizt sein und führen nur zu einer gleichmäßigen Verteilung der Mangelsituation. Selbst letzte an den gültigen Ausstattungsformeln personalisierte Schwerpunktschulen können damit ihre pädagogischen Konzepte für eine schulische Inklusion nur noch mit Einschränkungen realisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><strong>3. Rechtlicher Hintergrund der Inklusion</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><strong>3.1 Internationales Recht</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.1.1 Fakultativprotokoll zum Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen </strong>vom 13. Dezember 2006<br>
[Quelle: <span class="underline"><a href="https://www.behindertenrechtskonvention.info/fakultativprotokoll-zum-uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3117/">https://www.behindertenrechtskonvention.info/fakultativprotokoll-zum-uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3117/</a></span>]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>und</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.1.2 (Internationales) Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ (Convention on the Rights of Persons with Disabilities – CRPD); kurz UN-Behindertenrechtskonvention (UNBRK) der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) </strong><br>
vom 13. Dezember 2006 in Kraft getreten am 3. Mai 2008 [Quelle: <span class="underline"><a href="https://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/">https://www.behindertenrechtskonvention.info/uebereinkommen-ueber-die-rechte-von-menschen-mit-behinderungen-3101/</a></span>], nachdem die ersten 20 Staaten bspw. diese ratifiziert haben, darunter</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.1.2.1 Europäische Union (EU)</strong> am 20. März 2007, in Kraft getreten am 22. Januar 2011</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.1.2.2 Bundesrepublik Deutschland </strong>am 30. März 2007; in Kraft getreten am 22. Dezember 2008 durch das <strong>Gesetz</strong><strong>zu dem Übereinkommen der Vereinten Nationen vom 13. Dezember 2006</strong><strong>über die Rechte von Menschen mit Behinderungen</strong><strong>sowie zu dem Fakultativprotokoll vom 13. Dezember 2006</strong><strong>zum Übereinkommen der Vereinten Nationen</strong><strong>über die Rechte von Menschen mit Behinderungen</strong><strong>. </strong>Vom 21. Dezember 2008<br>
[Quelle: <span class="underline"><a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl%0B208s1419.pdf#__bgbl____1678048415982">https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl%0b208s1419.pdf#__bgbl____1678048415982</a></span>]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Konvention soll alle Mitgliedsstaaten verpflichten, Menschen mit einer Behinderung vor Ausbeutung und Missbrauch zu schützen. Staaten, die diese Konvention unterschreiben, verpflichten sich unter anderem, behindertengerechte Zugänge zu öffentlichen Gebäuden zu schaffen und Diskriminierungen zu unterbinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><strong>3.2 EU-Recht</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Vertrag von Amsterdam zur Änderung des Vertrags über die Europäische Union, der Verträge zur Gründung der Europäischen Gemeinschaften sowie einiger damit zusammenhängender Rechtsakte (Amsterdamer Vertrag)</strong> von 1997<br>
[Quelle: <span class="underline"><a href="https://www.europarl.europa.eu/topics/treaty/pdf/amst-de.pdf">https://www.europarl.europa.eu/topics/treaty/pdf/amst-de.pdf</a></span>]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„„Artikel 6 a</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unbeschadet der sonstigen Bestimmungen dieses Vertrags kann der Rat im Rahmen der durch den Vertrag auf die Gemeinschaft übertragenen Zuständigkeiten auf Vorschlag der Kommission und nach Anhörung des Europäischen Parlaments einstimmig geeignete Vorkehrungen treffen, um Diskriminierungen aus Gründen des Geschlechts, der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung zu bekämpfen.““ [S. 26]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[…]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„<strong>2. Erklärung zu Personen mit einer Behinderung</strong><br>
Die Konferenz kommt überein, daß die Organe der Gemeinschaft bei der Ausarbeitung von Maßnahmen nach Artikel 100 a des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft den Bedürfnissen von Personen mit einer Behinderung Rechnung tragen.“ [S. 135]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><strong>3.3 Bundesrecht</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.3.1 Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG) </strong>vom 23. Mai 1949 in der Fassung vom 19. Dezember 2022<br>
[Quelle: <span class="underline"><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/">https://www.gesetze-im-internet.de/gg/</a></span> ff.]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„<strong>Artikel 3 Absatz 3</strong><br>
Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.”</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.3.2 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) </strong>vom 14. August 2006, in Kraft getreten am 18. August 2006 in der Fassung vom 03. April 2013<br>
[Quelle: <span class="underline"><a href="https://dejure.org/gesetze/AGG">https://dejure.org/gesetze/AGG</a></span>]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„<strong>§ 1 Ziel des Gesetzes</strong><br>
Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>§ 2 Anwendungsbereich</strong><br>
(1) Benachteiligungen aus einem in § <a href="https://dejure.org/gesetze/AGG/1.html">1</a> genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf:<br>
[…]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>3. den Zugang zu allen Formen und allen Ebenen der Berufsberatung, der Berufsbildung einschließlich der Berufsausbildung, der beruflichen Weiterbildung und der Umschulung sowie der praktischen Berufserfahrung,<br>
[…]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>7. die Bildung,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.3.3 Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Behindertengleichstellungsgesetz – (BGG) </strong>vom 27. April 2002; Zuletzt geändert durch Art. 7 G v. 23. Mai 2022<br>
[Quelle: <span class="underline"><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgg/BJNR146800002.html">https://www.gesetze-im-internet.de/bgg/BJNR146800002.html</a></span>]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„<strong>§ 1 Ziel und Verantwortung der Träger öffentlicher Gewalt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(1) Ziel dieses Gesetzes ist es, die Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen zu beseitigen und zu verhindern sowie ihre gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen. Dabei wird ihren besonderen Bedürfnissen Rechnung getragen.<br>
(1a) Träger öffentlicher Gewalt im Sinne dieses Gesetzes sind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1. Dienststellen und sonstige Einrichtungen der Bundesverwaltung einschließlich der bundesunmittelbaren Körperschaften, bundesunmittelbaren Anstalten und bundesunmittelbaren Stiftungen des öffentlichen Rechts,<br>
2. Beliehene, die unter der Aufsicht des Bundes stehen, soweit sie öffentlich-rechtliche Verwaltungsaufgaben wahrnehmen, und<br>
3. sonstige Bundesorgane, soweit sie öffentlich-rechtliche Verwaltungsaufgaben wahrnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(2) Die Träger der öffentlichen Gewalt sollen im Rahmen ihres jeweiligen Aufgabenbereichs die in Absatz 1 genannten Ziele aktiv fördern und bei der Planung von Maßnahmen beachten. Das Gleiche gilt für Landesverwaltungen, einschließlich der landesunmittelbaren Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, soweit sie Bundesrecht ausführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(3) Die Träger öffentlicher Gewalt sollen darauf hinwirken, dass Einrichtungen, Vereinigungen und juristische Personen des Privatrechts, an denen die Träger öffentlicher Gewalt unmittelbar oder mittelbar ganz oder überwiegend beteiligt sind, die Ziele dieses Gesetzes in angemessener Weise berücksichtigen. Gewähren Träger öffentlicher Gewalt Zuwendungen nach § 23 der Bundeshaushaltsordnung als institutionelle Förderungen, so sollen sie durch Nebenbestimmung zum Zuwendungsbescheid oder vertragliche Vereinbarung sicherstellen, dass die institutionellen Zuwendungsempfängerinnen und -empfänger die Grundzüge dieses Gesetzes anwenden. Aus der Nebenbestimmung zum Zuwendungsbescheid oder der vertraglichen Vereinbarung muss hervorgehen, welche Vorschriften anzuwenden sind. Die Sätze 2 und 3 gelten auch für den Fall, dass Stellen außerhalb der Bundesverwaltung mit Bundesmitteln im Wege der Zuweisung institutionell gefördert werden. Weitergehende Vorschriften bleiben von den Sätzen 1 bis 4 unberührt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(4) Die Auslandsvertretungen des Bundes berücksichtigen die Ziele dieses Gesetzes im Rahmen der Wahrnehmung ihrer Aufgaben.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3.4.3 </strong><strong>Landesgesetz zur Gleichstellung, Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (Landes Inklusionsgesetz) (InklG RP)</strong> vom 17. Dezember 2020; Gültig ab: 22.12.2020<br>
[<a href="https://www.landesrecht.rlp.de/bsrp/document/jlr-InklGRPpP1">https://www.landesrecht.rlp.de/bsrp/document/jlr-InklGRPpP1</a>]<br><br>
„<strong>§ 1 Ziel des Gesetzes</strong><br>
Ziel dieses Gesetzes ist es, auf der Grundlage des Artikels 64 der Verfassung für Rheinland-Pfalz und in Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen vom 13. Dezember 2006 über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (BGBl. 2008 II S. 1419 - 1420-) den vollen und gleichberechtigten Genuss aller Rechte durch alle Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten, die Achtung der ihnen innewohnenden Würde zu fördern und dabei insbesondere die Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen zu beseitigen und zu verhindern sowie die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten, ihre Inklusion zu fördern und ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen.<br><br>
[…]<br><br><strong>§ 4 Benachteiligungsverbot</strong><br><br>
(1) Öffentliche Stellen dürfen Menschen mit Behinderungen gegenüber Menschen ohne Behinderungen nicht benachteiligen.<br><br>
(2) Öffentliche Stellen haben in ihrem Verantwortungsbereich Maßnahmen zu ergreifen, die verhindern, dass es zu Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen kommt. Bestehende Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen gegenüber Menschen ohne Behinderungen sind abzubauen.<br><br>
[…]<br><br><strong>§ 6 Maßnahmen öffentlicher Stellen zur Verwirklichung von Gleichstellung und Barrierefreiheit</strong><br>
(1) Die öffentlichen Stellen haben im Rahmen ihres jeweiligen Aufgabenbereichs die in § 1 genannten Ziele zu berücksichtigen und aktiv zu fördern.“</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 19 Jun 2023 22:13:36 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>RPR-2: Carola Pfreundt (KV Kaiserslautern)</title>
                        <link>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/carola-pfreundt-52480</link>
                        <author>Carola Pfreundt (KV Kaiserslauterin)</author>
                        <guid>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/carola-pfreundt-52480</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Hier bitte die Position angeben!</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Rechnungsprüferin des Landesverbands</p></div></div><h2>Foto</h2><h2>Bewerbungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hiermit bewerbe ich mich als Kassenprüferin des Landesverbandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin seit 1983 Mitglied bei den GRÜNEN, zunächst im Kreisverband Kaiserslautern, nach der Teilung Kaiserslautern-Land. Seitdem habe ich mich immer aktiv eingebracht, so weit ich es mit Familie und Beruf vereinbaren konnte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Kasse des Kreisverbandes Kaiserslautern-Land habe ich 2008 bis 2012 geführt, nach einer Pause dann wieder ab 2015. Seit der Wiedervereinigung mit dem KV Kaiserslautern-Stadt 2017 bin ich die Schatzmeisterin des neuen gemeinsamen KV Kaiserslautern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ab 2004 war ich für 2 Legislaturperioden Mitglied des Gemeinderats Stelzenberg. In dieser Zeit war ich u. a. Mitglied des Rechnungsprüfungsausschuss der Gemeinde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich habe bereits 2018, 2019 und 2021 die Kasse des Landesverbandes geprüft und bin gerne bereit weitermachen, um meine Erfahrung an ein neu gewähltes Mitglied des Kassenprüfungsteams weiterzugeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über euer erneutes Votum würde ich mich freuen.</p></div></div><h2>Biografische Daten</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>67 Jahre, 3 erwachsene Kinder</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Studium der Biologie und Mathematik (Lehramt SEK 2)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Rentnerin</p></div></div><h2>Kontaktdaten (z.B. Telefon oder E-Mail):</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>0160 962 64 832</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>carola.pfreundt@gruene-kl.de</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldv-2023-idar-oberstein/carola-pfreundt-52480/viewimage?sectionId=26767" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Tue, 13 Jun 2023 19:49:12 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>RPR-1: Dagmar Pohlmann (KV Zweibrücken)</title>
                        <link>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/dagmar-pohlmann-kv-zweibrucken-1530</link>
                        <author>Dagmar Pohlmann (KV Zweibrücken)</author>
                        <guid>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/dagmar-pohlmann-kv-zweibrucken-1530</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Hier bitte die Position angeben!</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kassenprüferin des Landesverbands</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/ldv-2023-idar-oberstein/dagmar-pohlmann-kv-zweibrucken-1530/viewimage?sectionId=26764" alt="Foto"><h2>Bewerbungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,<br>
hiermit bewerbe ich mich als Kassenprüferin des Landesverbandes Rheinland-Pfalz. Seit 2003 bin ich Mitglied bei den GRÜNEN, hatte aber vorher schon seit 1998 im KV Zweibrücken mitgearbeitet (bei Wahlkämpfen, Plakate kleben etc.)<br>
Zum Jahresende 2003 ging uns der Schatzmeister im KV verloren und so wurde ich Mitglied und selbst Schatzmeisterin.<br>
In dieser Funktion habe ich viele Wahlkämpfe begleitet und stets für eine gut gefüllte Kreisverbandskasse gesorgt.<br>
Als Delegierte und Ersatzdelegierte durfte ich an zahlreichen LDV’en teilnehmen. Im Landesfinanzrat arbeite ich seit September 2006 mit. Seit dieser Legislaturperiode bin ich Teil der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Zweibrücken.<br>
Ich habe naturwissenschaftliche Fächer studiert und unterrichtet. Daher sind mir Zahlen und Tabellen nicht fremd. Ich sitze im Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt, im Prüfungsausschuss der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Zweibrücken. Prüfaufträge sind mir dadurch nicht unbekannt. Gerne würde ich meine Erfahrungen einbringen und im Team mit Carola Pfreundt die Kasse des Landesverbandes prüfen. Über euer Votum dafür würde ich mich freuen.</p></div></div><h2>Biografische Daten</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>./.</p></div></div><h2>Kontaktdaten (z.B. Telefon oder E-Mail):</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dagmar Pohlmann, E-Mail: dagmarpohlmann@web.de</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldv-2023-idar-oberstein/dagmar-pohlmann-kv-zweibrucken-1530/viewimage?sectionId=26767" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Wed, 07 Jun 2023 10:26:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>VE-2: Romeo Franz</title>
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                        <author>Romeo Franz</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Hier bitte die Position angeben!</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Votum Europaliste</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/ldv-2023-idar-oberstein/romeo-franz-30378/viewimage?sectionId=26764" alt="Foto"><h2>Bewerbungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Liebe Freundinnen und Freunde,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>mit eurem Mut und eurer Entschlossenheit habt ihr dafür gesorgt, dass ich als erster deutscher Sinto ins Europäische Parlament einziehen konnte. Das ist ein riesiger Meilenstein in unserem gemeinsamen Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung! Seit fünf Jahren setze ich mich tatkräftig im Europäischen Parlament für eine gleichberechtigte Teilhabe aller benachteiligten Gruppen ein. Jetzt möchte ich Euch ein weiteres Mal um euer Vertrauen und eure Unterstützung bitten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Rassismus ist ein Problem, das wir als Gesellschaft nicht länger ignorieren können. Brennende Flüchtlingsunterkünfte, rassistische Anschläge in Hanau und Halle und eine AfD auf dem Umfragehoch. Rassismus ist Alltag in unserer Gesellschaft! Überall in unserem Land stoßen wir auf Fälle von rassistischer Diskriminierung. Fast jeder und jede ist bereits persönlich mit Rassismus in Berührung gekommen - sei es als betroffene oder als nebenstehende Person.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade die rassistische Diskriminierung von Menschen mit Romanes-Hintergrund ist gravierend. An die 40 Prozent der Menschen in Deutschland haben ein Problem damit, wenn Sinti*zze und Rom*nja in ihrer Nähe wohnen. Ganze 32 Prozent würden Sinti*zze und Rom*nja gerne vollständig aus den Innenstädten verbannen. Diese Zahlen heißen für so viele unserer Mitbürger*innen tägliche Erfahrungen von Diskriminierung. Sie bedeuten massive Benachteiligungen bei der Job- und Wohnungssuche und verbreiten Angst vor Gewalthandlungen gegen sie und ihre Familien. Es wird das ständige Gefühl vermittelt, in diesem Land nicht willkommen zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um Rassismus wirklich nachhaltig zu bekämpfen, braucht es mehr als nur gute Worte! Wir brauchen endlich verbindliche Gesetze, die jeder Art von Rassismus entschlossen entgegentreten. Wir brauchen eine Politik, die auf Augenhöhe mit den verschiedenen Minderheiten zusammenarbeitet. Eine Politik, die nicht länger über, sondern mit den Betroffenen redet! Eine Politik, die mehr als nur leere Lippenbekenntnisse hervorbringt! Wir GRÜNE sind die einzige Partei, die wirklich verstanden hat, was eine antirassistische Politik ausmacht. Wir GRÜNE sind die einzige Partei, die Vielfalt auch in ihren vordersten Reihen lebt. Wir GRÜNE sind die einzige Partei, die ehrlich und authentisch für Minderheiten eintritt. Unsere Fraktion im Europaparlament ist so divers wie noch nie. Ich bin dankbar, dass ich Dank eurer Unterstützung dort die Interessen der größten Minderheit Europas vertreten darf und mit euch zusammen gegen Antiziganismus, Rassismus und Diskriminierung kämpfen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Denn auch ich weiß nur allzu gut, wie sich dieses Gefühl der Ausgrenzung und Ablehnung anfühlt. Meine erste Erfahrung mit Rassismus machte ich in der Grundschule, als mein bester Freund plötzlich im Schulbus nicht mehr neben mir sitzen wollte, denn mit einem “Ziegeuner” wollte er nichts mehr zu tun haben. Ich kenne den Schmerz, den so viele tagtäglich spüren, wenn sie aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts, ihrer Ethnie oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Am Anfang fragt man sich, was ist falsch mit mir, warum passe ich hier nicht rein? Aber dann versteht man, dass man selber gar nicht das Problem ist, sondern vielmehr der Rassismus, der einen umgibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich beschloss nicht weiter zuzuschauen, sondern aufzustehen, aktiv zu werden und meine Stimme gegen Rassismus und Diskriminierung zu erheben. 2012 gründete ich zusammen mit Mitstreiter*innen die Hildegard-Lagrenne-Stiftung, die sich gegen Antiziganismus und für Bildung, Inklusion und Teilhabe von Sinti*zze und Rom*nja in Deutschland einsetzt. Von 2014 bis 2019 durfte ich als Geschäftsführer unsere Stiftung leiten. In dieser Zeit konnten wir erste wesentliche Schritte im Abbau von Diskriminierung und Rassismus gegen Menschen mit Romanes-Hintergrund erstreiten. Seit 2010 bin ich bei den GRÜNEN parteipolitisch aktiv und bringe auch hier den Kampf für Vielfalt und gegen Rassismus und Diskriminierung nach vorne.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den letzten Jahren ist es mir gelungen, viele wichtige Schritte im Europäischen Parlament anzustoßen in Richtung einer vollen gleichberechtigten Teilhabe aller benachteiligten Gruppen. Als zuständiger Berichterstatter konnte ich eine Mehrheit organisieren für einen Bericht, der erstmals verbindliche Rechtsinstrumente von der EU-Kommission einfordert, um Antiziganismus zu bekämpfen. Eine bedeutende Forderung, da die EU-Kommission bisher vor allem auf rechtlich nicht bindende Empfehlungen setzt. Mit dem Bericht haben wir den Druck auf die EU-Kommission deutlich erhöht, diesen Forderungen endlich nachzukommen. Außerdem gelang es mir, den ersten Bericht über strukturellen Rassismus in der Geschichte des Europäischen Parlaments mit einer klaren grünen Handschrift durchs Parlament zu bekommen. Die Existenz von strukturellem Rassismus wird erstmals offiziell anerkannt. Ein wichtiger Schritt, auf den nun klare Konsequenzen folgen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus bin ich von grüner Seite aus hauptverantwortlich für einen neuen Gesetzesentwurf, der die nationalen Antidiskriminierungsstellen entscheidend stärken soll. Damit bekommen wir endlich eine bessere Unterstützung für die Betroffenen von Diskriminierung und Rassismus. Das neue Gesetz enthält erstmals weitreichende und EU-weite Mindeststandards, die die Arbeit der Antidiskriminierungsstellen auf ein neues Fundament stellen sollen. Die Antidiskriminierungsstellen können mit dem neuen Gesetz Betroffene in Gerichtsverfahren vertreten und besser unterstützen. Außerdem wird der Zugang zu notwendigen Ressourcen garantiert. Ein Kaputtsparen dieser wichtigen öffentlichen Einrichtungen ist damit nicht mehr möglich! Auch wird die Unabhängigkeit der Antidiskriminierungsstellen abgesichert. So wird eine Einflussnahme durch rassistische Regierungen verhindert, wie wir sie in Polen und Ungarn sehen. In den gerade laufenden Verhandlungen mache ich mich dafür stark, dass diese Gesetzesentwürfe nicht verwässert und möglichst schnell beschlossen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Schattenberichterstatter kämpfe ich zudem dafür, dass das Milliardenprogramm Erasmus+ in Zukunft inklusiver wird. Denn bisher profitieren Kinder aus marginalisierten Gruppen fast gar nicht von den öffentlichen Forderungen. Für mich ist klar: Erasmus+ nur für die Elite darf es nicht geben! All das sind wichtige Projekte, die ich mit eurer Unterstützung in der kommenden Legislatur unbedingt weiterführen will.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, ich bin überzeugt davon, dass wir in diesem kommenden Wahlkampf zusammenstehen müssen, gegen Hass und Meinungsmache und für Offenheit und Toleranz. Mit mir habt ihr jemanden, der für seine Themen mit Herzblut einsteht. Jemanden, der immer ein offenes Ohr für euch und eure Anliegen hat. Jemanden, auf den ihr zählen könnt. Für mich heißt grüne Politik auch immer im Austausch mit unseren Basismitgliedern und KVs zu sein. Um genau das in die Praxis umzusetzen, habe ich im vergangenen April zusammen mit dem Landesvorstand den ersten grünen Vielfaltskongress in Rheinland-Pfalz organisiert. Es hat mich wahnsinnig gefreut, wie vielen von euch die Themen Vielfalt und Inklusion am Herzen liegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich will weiter als euer Europaabgeordneter mit der gleichen Zuversicht und Ausdauer für ein weltoffenes, grünes und tolerantes Europa kämpfen. Deshalb bewerbe ich mich hiermit auf das Votum für die Europaliste und bitte um eure Unterstützung für die kommende Listenaufstellung. Lasst uns zusammen für ein vielfältiges Europa streiten!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Euer Romeo</strong></p></div></div><h2>Biografische Daten</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Persönliches</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Wohnhaft im grünen und sonnigen Altlußheim bei Speyer</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Verheiratet, drei Kinder und ein Hund</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Seit 1985 leidenschaftlicher Musiker</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Seit 1991 Musiker im Romeo Franz Ensemble</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politisches</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>1997 – 2013 Stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes deutscher Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Seit 2010 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>2010 Gründungsmitglied und Vorsitzender der Bildungs- und Kulturinitiative der Sinti und Roma</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Seit 2012 Mitglied im Kunst- und Kulturbeirat in Rheinland-Pfalz</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>2012 Gründungsmitglied und später Geschäftsführer der Hildegard-Lagrenne-Stiftung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>2013 Direktkandidat im Wahlkreis Ludwigshafen/Frankenthal für die Bundestagswahl</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Seit 2014 Mitglied im Rat für die Angelegenheiten der Sinti und Roma in Baden-Württemberg</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Seit 2016 Beauftragter bei Bündnis 90/ Die Grünen für Sinti und Roma</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Seit 2018 Abgeordneter im Europäischen Parlament, bei GREENS/EFA, zuständig für Diskriminierung/Antirassismus/Minderheiten</p></li></ul></div></div><h2>Kontaktdaten (z.B. Telefon oder E-Mail):</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei allen Fragen oder Anregungen erreicht ihr mich und mein Team per Telefon oder E-Mail. Ich freue mich von Euch zu hören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em><span class="underline">romeo.franz@europarl.europa.eu</span></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><em>+32 (0)228 45060</em></span> (Brüssel)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline"><em>+33 (0)3 881 75060</em></span> (Strasbourg)</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldv-2023-idar-oberstein/romeo-franz-30378/viewimage?sectionId=26767" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 Jun 2023 18:01:23 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LSG-3: Arno Schubach</title>
                        <link>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/arno-schubach-37039</link>
                        <author>Arno Schubach</author>
                        <guid>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/arno-schubach-37039</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Hier bitte die Position angeben!</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beisitzer Landesschiedsgericht</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/ldv-2023-idar-oberstein/arno-schubach-37039/viewimage?sectionId=26764" alt="Foto"><h2>Bewerbungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir alle wünschen uns, dass innerhalb unserer Partei Meinungsverschiedenheiten in der offenen Diskussion und allein mittels demokratischer Entscheidungen geklärt werden. Gerade Bündnis 90/Die Grünen stehen wie keine andere politischen Partei für eine offene Streitkultur. Das bei uns gelebte tiefe Verständnis für demokratische Teilhabe und Minderheitenschutz ist ein Grund dafür, dass es der Anrufung des Landesschiedsgerichtes nur selten bedarf. Wenn dieser Fall doch eintritt, ist es wichtig, dass es ein Organ gibt, welches Streit entscheidet, tatsächlich meistens aber erfolgreich schlichten kann. So steht am Ende nicht eine Entscheidung mit Siegern und Verlierern, sondern eine Streitbeilegung, die (Rechts-)Frieden schafft und es allen Beteiligten ermöglicht, wieder gemeinsam bei der Umsetzung unserer politischen Ziele zusammen zu arbeiten. In den letzten zehn Jahren, in denen ich dem Landesschiedsgericht angehören durfte, war dies natürlich in den dem Landesschiedsgericht angetragenen Verfahren wegen unüberbrückbaren Differenzen der Beteiligten nicht immer möglich. Aber auch dann gehört es zur Aufgabe des Landesschiedsgerichtes, seine Entscheidungen mit dem nötigen Fingerspitzengefühl zu treffen, um den letztlich auch der Partei drohenden Schaden möglichst gering zu halten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Meine Mitstreiter und ich hoffen, dass uns dies bisher gelungen ist. Wahrscheinlich haben die meisten von Euch davon gar nichts mitbekommen, und das ist gerade positiv. Wir glauben, dass es unnötigen Schaden für die Partei bedeutet, wenn Verfahren vor dem Landesschiedsgericht in der Öffentlichkeit breitgetreten werden. Ich würden mich freuen, wenn Ihr mir durch Eure Stimme das Mandat gebt, diese Arbeit im Sinne der Förderung eines möglichst offenen und demokratischen Diskurses innerhalb von Bündnis 90/Die Grünen fortzusetzen.</p></div></div><h2>Biografische Daten</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin 59 Jahre alt, verheiratet und habe drei erwachsene Kinder. Meinen Beruf übe ich in Frankfurt am Main aus, lebe aber privat seit über 20 Jahren in Urbar im Kreis Mayen-Koblenz. Dort gehöre ich dem Ortsverband Vallendar an. Darüber hinaus engagiere ich mich in vielfältiger Weise ehrenamtlich, unter anderem in verschiedenen Gremien des Deutschen Anwaltverein e. V., Berlin, der sich nicht nur um berufliche Belange kümmert, sondern sehr intensiv auch für den Erhalt der bürgerlichen Freiheit einsetzt und damit ein wesentlicher Verteidiger des Rechtsstaates ist. Im Rahmen dieser Tätigkeit bin ich immer wieder an Stellungnahmen zu Gesetzesinitiativen im Bund, aber auch in Europa beteiligt.</p></div></div><h2>Kontaktdaten (z.B. Telefon oder E-Mail):</h2><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 04 Jun 2023 10:16:23 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LSG-2: Mehran Faraji</title>
                        <link>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/mehran-faraji-4583</link>
                        <author>Mehran Faraji</author>
                        <guid>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/mehran-faraji-4583</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Hier bitte die Position angeben!</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beisitzer</p></div></div><h2>Foto</h2><h2>Bewerbungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bewerbe mich erneut auf einen der beiden Beisitz-Positionen im Landesschiedsgericht. Wir wollen unsere gute Arbeit fortsetzen. Dem LSG kommt eine herausragende Rolle zu, weil es dem Parteifrieden dient. Mein oberstes Ziel ist es weiterhin, in jedem Stadium eines Verfahrens zu versuchen, einen Ausgleich zwischen den Parteien herbeizuführen und damit den parteiinternen Streit aufzulösen.</p></div></div><h2>Biografische Daten</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin 38 Jahre alt, Jurist, bin seit vielen Jahren Mitglied beim KV Koblenz und arbeite als Spiegelreferent für Europaangelegenheiten in der Staatskanzlei RLP. Zudem bin ich Lehrbeauftragter an der Hochschule Koblenz und ehrenamtlicher Vorsitzender der Sportjugend Rheinland.</p></div></div><h2>Kontaktdaten (z.B. Telefon oder E-Mail):</h2><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 03 Jun 2023 12:07:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>VE-1: Jutta Paulus</title>
                        <link>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/jutta-paulus-22559</link>
                        <author>Jutta Paulus (KV Neustadt/Wstr.)</author>
                        <guid>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/jutta-paulus-22559</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Hier bitte die Position angeben!</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Votum Europaliste</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/ldv-2023-idar-oberstein/jutta-paulus-22559/viewimage?sectionId=26764" alt="Foto"><h2>Bewerbungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit vier Jahren kämpfe ich mit Leidenschaft und Entschlossenheit im Europäischen Parlament für Klimaschutz, den Erhalt der Artenvielfalt und eine giftfreie Umwelt. Mit diesem Schreiben möchte ich mich erneut um Euer Vertrauen und Euer Votum für die Europawahlliste bewerben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Europäische Green Deal ist ein Versprechen an die Bürger*innen Europas, das uns und kommenden Generationen Lebensgrundlagen und Wohlstand sichern soll. Mit großer Entschlossenheit und unerschütterlichem Idealismus haben wir Grüne bereits viel erreicht. Oft mussten wir um jeden einzelnen Buchstaben und jedes Detail beharrlich verhandeln. Zum Glück bin ich manchmal eine Erbsenzählerin. Denn es zeigt sich, dass sich all die Mühe gelohnt hat: Die Schifffahrt wird erstmals in die klimapolitische Verantwortung genommen und in den EU-Emissionshandel einbezogen. Die Neufassung der EU-Energieeffizienzrichtlinie wird den Energieverbrauch in der Europäischen Union bis 2030 nachhaltig senken. Erstmals wird es Maßnahmen zur Reduktion der Methanemissionen, die für ein Drittel der Erderhitzung verantwortlich sind, geben. Flug- und Schiffstreibstoffe müssen klimafreundlicher werden. Diese klimapolitischen Fortschritte wären ohne uns Grüne niemals Wirklichkeit geworden und ich bin stolz, in vielen Verhandlungen in entscheidender Rolle mitgewirkt zu haben!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Damit aus diesem erfolgreichen Klima Deal nun ein echter Green Deal werden kann, müssen wir auch die weiteren Bausteine in Gesetze gießen. Es gilt, der Natur wieder mehr Raum zu geben, den Pestizideinsatz massiv zu reduzieren und die Umweltverschmutzung mit giftigen Schadstoffen zu beenden. Für diesen Dreiklang werde ich im kommenden Europaparlament kämpfen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Denn vor uns steht die große Aufgabe, alle Versprechen des Green Deal umzusetzen. Die Zwillingskrise aus Klimawandel und Artensterben bedroht das Überleben vieler Spezies, unserer eigenen eingeschlossen! Deshalb sind das Gesetz zur Rettung der Natur sowie die Verordnung zur Pestizidreduktion tragende Säulen des Green Deals. Leider zeigt sich aktuell, dass die Konservativen populistischen Wahlkampf auf Kosten unserer Lebensgrundlagen betreiben, Fake News verbreiten und den Green Deal im EU-Parlament blockieren wollen. Ich werde alles dafür geben, dass dies nicht passiert! Aber auch die EU Kommission muss endlich liefern: trotz mehrfacher Ankündigungen hat sie immer noch nicht die Neufassung der Chemikalien-Verordnung REACH vorgelegt. Doch was ist ein Green Deal wert, der nicht auch für eine giftfreie Umwelt steht? Für mich ist klar: Ich werde auch weiterhin für die Chemiewende kämpfen und der Kommission Druck machen, so dass ein neues REACH, das auch Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft voranbringt, endlich Realität wird!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Umsetzung des Green Deals kann nicht allein auf der EU-Ebene stattfinden. Die europäischen Gesetze setzen den Rahmen, aber was wir in Brüssel und Straßburg beschließen, hat direkte Auswirkungen auf den kommunale Klima- und Naturschutzpolitik. Eure Kämpfe in Euren Kommunen und Kreisen sind untrennbar mit der Europäischen Union verbunden. Darum hole ich euch, die Kreisverbände und die Mitglieder in den Räten und im Landtag immer wieder mit in meine Abstimmungsrunden zum Gesetz zur Rettung der Natur. Denn ich weiß: Gemeinsam können wir Großes schaffen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und wir müssen Großes schaffen! Wir stehen vor nichts Geringerem als einer vollständigen Neuausrichtung unserer Wirtschaft. Wenn wir überleben wollen, müssen wir innerhalb der Planetaren Grenzen wirtschaften. Wir können nicht länger tatenlos zusehen, wie der Erdüberlastungstag jedes Jahr näher rückt. Indem wir Raubbau am natürlichen Kapital betreiben, sägen wir am Ast, auf dem wir sitzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Kämpfe für wirksamen Klima-, Umwelt- und Naturschutz waren nie einfach und sie werden es nie sein. Darum: Die Kämpfe, die wir im nächsten Jahr im Kommunal- und Europawahlkampf führen werden, können wir nur gemeinsam gewinnen. Lasst uns gemeinsam gegen plumpe Falschbehauptungen und Panikmache argumentieren. Nein, der Weinbau wird nicht verboten. Nein, es wird keine Zwangssanierung von Gebäuden geben. Und es wird auch niemand verpflichtet, Insekten zu essen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde, ihr kennt mich. Ihr könnt immer auf mein offenes Ohr und mein Engagement zählen. Und genau so zähle ich auch weiterhin auf euer Engagement und euer Vertrauen. Die letzten Jahre haben immer wieder gezeigt, mit wie viel Begeisterung ihr mich unterstützt. Dafür möchte ich mich bei euch bedanken! Denn viele von euch nehmen regelmäßig an meinen Webinaren teil. Hier entwickeln wir Ideen und diskutieren miteinander. Ob es um die Bedeutung der Moore, Methanemissionen oder den Austausch mit Experten für Artenvielfalt, saubere Chemie oder Energieeffizienz ging - Ihr wart immer mit großem Interesse und klugen Fragen dabei. Und endlich ist es auch wieder möglich, sich persönlich miteinander auszutauschen, was in den letzten Jahren ja leider keine Selbstverständlichkeit war. Dafür möchte ich mich herzlich bei Euch bedanken! Dank Euch konnte ich stets neue Kraft und Inspiration für meine Arbeit im Europäischen Parlament schöpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit Hoffnung, Mut und dem festen Willen, für ein natürliches und zukunftsfestes Europa zu kämpfen, möchte ich erneut eure Europaabgeordnete sein und bitte um euer Votum für die Listenaufstellung zur Bundesdelegiertenkonferenz im November!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Herzliche Grüße,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure Jutta</p></div></div><h2>Biografische Daten</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kurz-Lebenslauf:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Persönliches</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1967 Geboren in Gießen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1991 Abschluss Studium der Pharmazie und Approbation als Apothekerin</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 1990 wohnhaft in der schönen Pfalz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1991 – 2012 dort Aufbau und Leitung eines Labors für Chemikalienuntersuchungen, 2012 – 2017 Tätigkeit im Qualitäts- und Prozessmanagement in verschiedenen Labors und im Krankenhaus</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Politisches</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Mitglied des Europäischen Parlaments,Fraktion Die Grünen/EFA seit 07/2019</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Mitglied im Parteirat 01/2018 – 11/2019</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Landesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen Rheinland-Pfalz 05/2017 – 11/2019</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Mitglied Bundesarbeitsgemeinschaft Ökologie seit 2014</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Mitglied Bundesarbeitsgemeinschaft Energie seit 2011, Sprecherin 2014 – 2018</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Mitglied Landesarbeitsgemeinschaft Ökologie, Energie und Abfallwirtschaft seit 2011</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Beisitzerin im Kreisvorstand Neustadt/Weinstr. 2012 – 2018</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Abgeordnete im Marburger Stadtparlament 1988 – 1990</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen 1987 – 2001 und seit 2009</p></li></ul></div></div><h2>Kontaktdaten (z.B. Telefon oder E-Mail):</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kontakt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="mailto:jutta.paulus@ep.europa.eu">jutta.paulus@ep.europa.eu</a> oder <a href="mailto:jutta.paulus@gruene.de">jutta.paulus@gruene.de</a></p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 25 May 2023 23:35:35 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LSM-1: Lydia Enders, KV Bitburg-Prüm</title>
                        <link>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/lydia-enders-kv-bitbrug-prum-34006</link>
                        <author>Lydia Enders</author>
                        <guid>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/lydia-enders-kv-bitbrug-prum-34006</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Hier bitte die Position angeben!</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Landesschatzmeisterin</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/ldv-2023-idar-oberstein/lydia-enders-kv-bitbrug-prum-34006/viewimage?sectionId=27565" alt="Foto"><h2>Bewerbungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde!<br><br>
Zu den Grünen bin ich 2014 gekommen, nachdem ich davor durch meine Kinder etliche Jahre in den verschiedensten Elterngremien, vom Kindergarten über die Grundschule bis zur Realschule, viele Probleme im schulischen und im gesellschaftlichen Bereich kennengelernt habe und immer noch tue, denn ich bin noch Elternsprecherin im Gymnasium unseres Jüngsten.<br>
Die zunehmenden Sorgen um unsere Natur und damit auch um die Zukunft meiner und unserer Kinder haben mich im gleichen Jahr dazu bewegt, quasi zum Einstieg, erst mal für den Gemeinderat anzutreten und ich bin auch gewählt worden.<br>
Da mir das aber, auch wegen der niedrigen Sitzungsfrequenz, nicht genug war und ich mehr erreichen wollte, ließ ich mich erst als Beisitzerin in den Vorstand des Kreisverbandes Bitburg-Prüm wählen und bin mittlerweile über die Geschäftsführung zum Sprecherinnenposten gekommen. Auf Kreisebene erledige ich nach wie vor die Büroarbeiten, bespiele die sozialen Medien, organisiere Veranstaltungen, betreue die Mitglieder und vertrete den Verband bei KVK, LDV und auch auf der BDK.<br><br>
Meine Kinder, die ich in den letzten 22 Jahren betreut und erzogen habe, sind jetzt fast alle groß und gehen immer mehr ihre eigenen Wege. Es ist also auch für mich Zeit, mich umzuorientieren und neue Wege zu beschreiten.<br><br>
Ich bin mir sehr bewusst, dass die Schatzmeisterei für den Landesverband eine Aufgabe ist, die mit Hochachtung behandelt werden muss.<br>
Es gilt die Kreisverbände zu stärken und zu unterstützen. Als Mitglied der Strukturkommission konnte ich einen Einblick in die vielfältigen Problematiken der einzelnen, vor allem der strukturschwachen Kreisverbände bekommen, denn EIN Problem für alle gibt es nicht.<br>
Der Landesverband hat sich schon auf den Weg gemacht, diese Probleme zu lösen. Diese Aufgabe möchte ich mit voller Kraft unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Dorfkind aus dem Eifelkreis, nebenbei dem größten Flächenkreis unseres schönen Bundeslandes will ich mich im Landesvorstand für den ländlichen Raum stark machen. Wir haben auf dem Land Probleme, die kann man sich in der Stadt, oder auf dem dicht bewohnten Land, gar nicht vorstellen. Das fängt an mit der Mobilität, geht über Grundversorgung (Einkaufen, Arzt, etc. pp.) und betrifft junge und ganz besonders viele alte und ältere Menschen.<br>
Die Arbeit der Strukturkommission machte es schon deutlich: EINEN ländlichen Raum gibt es nicht.<br>
Also braucht der ländliche Raum auch viele und vielfältige Stimmen bei der Entwicklung und Umsetzung von Kampagnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Sache, die mir schon seit längerem, auch auf Kreisverbandsebene, regelrecht Kopfzerbrechen bereitet, ist die zu geringe Frauenbeteiligung in der Politik.<br>
Wie kann es uns gelingen, gerade im ländlichen Raum, mehr Frauen, auch und ganz besonders junge, in die Kommunalpolitik zu installieren?<br>
Ein guter Anfang ist das Programm „Frauen.Macht.Politik“, zur Motivation von Frauen, sich in die Räte einzubringen. Ich durfte Natalie schon zu einem Termin begleiten und will diese Initiative auf jeden Fall weiter unterstützen.<br>
Ich will meine Leidenschaft für die Kommunalpolitik nutzen und darauf aufmerksam machen, wie man als Ratsmitglied seine Umgebung mitgestalten kann. Es werden ja nicht nur Straßen gebaut, sondern auch Spielplätze geschaffen, Radwege und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung entwickelt und umgesetzt.<br>
Frauen sehen die Welt mit anderen Augen als Männer. Frauen sollten die Welt auch nach ihrer Sicht mitgestalten können und dürfen.<br><br>
Mir ist es sehr wichtig in einem Team zu arbeiten, sich konstruktiv auszutauschen, etwas zu bewegen und voranzutreiben. Ich bin immer offen für neues und sage auch, wenn ich etwas doof finde.<br>
Ich denke, ich kann guten Gewissens behaupten, dass ich mit beiden Beinen im Leben stehe und durch meine vielfältigen Lebenserfahrungen in der Lage bin, jede Gruppe in der diversen Grünen-Familie zu verstehen und zu unterstützen.<br><br>
Gerne würde ich mich für Euch im Landesvorstand engagieren und ich bitte Euch um Eure Stimme für meine Wahl zur Landesschatzmeisterin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure Lydia Enders</p></div></div><h2>Biografische Daten</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong><span class="underline">Lebenslauf</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Geboren 1974 in Bitburg</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>aufgewachsen auf einem Bauernhof</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>verheiratet seit 2000 mit Thomas</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>4 Kinder (17, 18, 19, 22)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Beruf: Mutter und gelernte Fremdsprachensekretärin</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Vor 2000 jahrelang selbstständig als Transportunternehmerin mit eigenem LKW</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Ab 2000: Unterstützung durch Übernahme der Büroarbeiten im Sägewerk meines Mannes</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Parteiliche Ämter:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2014 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2015 Beisitzerin im Vorstand</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2016 Bürokraft beim Kreisverband als Minijob</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2017 Kreisgeschäftsführung und stellv. Sprecherin</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2022 Sprecherin des Kreisverbandes</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2022 Mitglied im Vorstand der GKomV</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2022 Berufung in die Strukturkommission des Landesverbandes</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Kommunalpolitische Ehrenämter: </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2014 bis heute Ortsgemeinderat in Bettingen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2019 bis heute Verbandsgemeinderat Bitburger Land, Fraktionsvorsitzende</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2019 bis heute Mitglied Ausschuss Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft des Landkreistages</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2020 bis heute Kreistag des Eifelkreises</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Hobbies: </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Kreativ sein mit Wolle und Stoffen in allen Variationen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Lange Spaziergänge mit meinen beiden Hunden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mein Gemüsegarten, mit dem ich meine Familie in großen Teilen selbst versorge</li></ul></div></div><h2>Kontaktdaten (z.B. Telefon oder E-Mail):</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei Fragen, Mail an:<br>
lydia.enders@outlook.de</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 24 May 2023 22:01:22 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-Rat-1: Tenko-Aemilia Sappho Johanna Bauer</title>
                        <link>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/tenko-aemilia-sappho-johanna-bauer-60399</link>
                        <author>Tenko Saphira Bauer</author>
                        <guid>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/tenko-aemilia-sappho-johanna-bauer-60399</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Hier bitte die Position angeben!</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Delegierte Diversitätsrat</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/ldv-2023-idar-oberstein/tenko-aemilia-sappho-johanna-bauer-60399/viewimage?sectionId=26764" alt="Foto"><h2>Bewerbungstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hiermit bewerbe ich mich als Delegierte des Landesverbands für den Bundesdiversitätsrat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die letzten 2 Jahre im Rat, die ich seit der letzten Sitzung auch als Teil des Präsidiums aktiv mit vorbereiten- und mitgestalten darf, haben immer wieder gezeigt, wie wichtig es ist, ein Gremium zu haben, dass sich aktiv um Vielfaltspolitik in der Partei und für die Partei kümmert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben uns beispielsweise erfolgreich für wichtige (erste!) Schritte im barrierefreien Zugang für unsere Veranstaltungen auf Bundesebene eingesetzt, genauso wie wir ein „Train the Trainer“-Programm für die Ausbildung von Diversity-Trainer*innen in den Landesverbänden auf den Weg gebracht haben. Denn für uns GRÜNE ist es wichtig, die diskriminierungsfreie Gesellschaft, die wir erreichen wollen, zuvor im Kleinen auch in unserer Partei zu leben und voranzubringen. Im Mai haben wir dann in einem Antrag, den ich mit erarbeiten durfte, einige weitere Maßnahmen und Forderungen beschlossen. Dazu gehört u.a. dass sich auf Bundesebene konkret überlegt wird, wie wir weitere Antidiskriminierungsstrukturen in der Partei schaffen und das gerade Kreisvorstände bei der Umsetzung des Vielfaltsstatuts unterstützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diskriminierung und das Gefühl von nicht-Betroffenen allein gelassen zu werden sind für viele Menschen mit Vielfaltsmerkmalen Alltag, als Betroffene sei hier nur kurz das Stichwort „Debatte zum Selbstbestimmungsgesetz“ erwähnt. Dieser Alltag macht vor unserer Partei, die eben doch nur ein Ausschnitt unserer Gesellschaft sein kann, nicht halt. Aber, deswegen bin ich gerne eine GRÜNE, wir sind bereit uns den Herausforderungen, die der Weg zu einer besseren Gesellschaft und eben auch Partei mit sich bringt, zu stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diesen Anstrengungen für weniger Diskriminierung, bei uns GRÜNEN im Kleinen und der ganzen Gesellschaft im Großen, möchte ich für euch die kommenden zwei Jahren als Delegierte für Rheinland-Pfalz im Diversitätsrat weiter voranbringen und bitte euch daher um euer Vertrauen.</p></div></div><h2>Biografische Daten</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin 32 Jahre alt und bin nach studienbedingten Stationen in Japan und Heidelberg wieder in meinem Geburtsort Ludwigshafen angekommen. Für mehr als 2 Jahre durfte ich dort als Sprecherin im Kreisverband tätig sein. Inzwischen bin ich Teil der Sprecher*innen-Teams der Landesarbeitsgemeinschaft Queer hier in Rheinland-Pfalz und der Bundesarbeitsgemeinschaft Lesbenpolitik. Seit Mai 2021 bin ich zudem für euch stellvertretend in den Bundesdiversitätsrat delegiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach langjähriger Arbeit in Teilzeit als Buchhalterin und Personalrätin für die Studierendenschaft der Universität Heidelberg, darf ich seit Januar 2022 im Wahlkreisbüro unserer Bundestagsabgeordneten Misbah Khan arbeiten.</p></div></div><h2>Kontaktdaten (z.B. Telefon oder E-Mail):</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>bauer.tenko@googlemail.com</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 21 May 2023 17:16:47 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-3: Antrag zur erneuten Prüfung des Bundesverkehrswegeplanes 2030 – vor allem den vierspurigen Ausbaus der B10 im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen und  der B271  Teilstrecke Bad Dürkheim- Kirchheim</title>
                        <link>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/antrag-zur-erneuten-prufung-des-bundesverkehrswegeplanes-2030-vor-al-47765</link>
                        <author>Werner Schreiner (KV Südliche Weinstraße); Andrea Schranck (KV Bad Dürkheim); Martin Bender (KV Bad Dürkheim); Dr. Conny Stump (KV Bad Dürkheim); Elke Hollmann (KV Bad Dürkheim); Dieter Kurzmeier (KV Bad Dürkheim); Thorsten Teschner (KV Bad Dürkheim); Bernd Rudolph (KV Bad Dürkheim); Paul Bunjes (KV Kaiserslautern); Hedwig Weiland (KV Neustadt/Wstr.); Volker Weinmann (KV Rhein-Pfalz); Irmel Münch-Weinmann (KV Speyer); Gerd Gsottschneider (Südliche Weinstraße); Wolfgang Karch (Südliche Weinstraße); Rainer Wagner (Südliche Weinstraße); Natalie Cramme-Hill (KV Trier), Waltraud Blarr (KV Neustadt/Wstr.);</author>
                        <guid>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/antrag-zur-erneuten-prufung-des-bundesverkehrswegeplanes-2030-vor-al-47765</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>B10</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die B10 verbindet die Mittelzentren Pirmasens und Landau für Pendler und den LKW - Güterverkehr. Die Straße wird allerdings auch als LKW Transit – Strecke zwischen Atlantik und Osten genutzt, was eigentlich nur für sog. TEN Achsen der Fall sein sollte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Streckenführung schneidet quer durch das <strong>Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen</strong> und teilt das Schutzgebiet. Der Fachbegriff dazu aus dem Naturschutz heißt Fragmentierung, d.h. ein grenzüberschreitendes Schutzgebiet, dessen Schutzwürdigkeit in der vollständig und ununterbrochenen Bewaldung liegt, wird mittig durch eine vierspurige autobahnähnliche Trasse geteilt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Teilstrecke zwischen Hauenstein und Godramstein soll vierspurig ausgebaut werden. Das Verfahren wurde in den 80 er Jahren begonnen, die Trassenführung verläuft direkt an der besonders geschützten Kernzone „Quellgebiet Wieslauter“ vorbei, die als Referenzfläche komplett aus der Bewirtschaftung genommen wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wegen der geographischen Verwerfungen sind aufwändige Tunnellösungen geplant, deren Bauzeit sehr lange in Anspruch nehmen wird und bei denen große Mengen Abraum verfahren werden müssten. Das alleine wäre eine große Belastung für Anwohner und Natur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Tunnel liegen z.T. in der Pflegezone des Biosphärenreservates, ein Naturschutzgebiet am Haardtrand und FFH Gebiete sind ebenfalls betroffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das MAB Komitee hat den Status den <strong>Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen </strong>erst erneuert mit der Vorgabe des Verschlechterungsverbotes der Ökosysteme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„<em>In einem Resolutionstext haben 20 Verbände, darunter die großen Naturschutzverbände in Rheinland-Pfalz, die Unverträglichkeit eines solchen Fernstraßenprojektes mit den Bestrebungen der UNESCO zum Ausdruck gebracht. Für den BUND-Bundesverband zählt das Fernstraßengroßprojekt im Pfälzerwald zu den zwölf bedenklichsten im Bundesverkehrswegeplan 2030. Die einzelnen Ausbauabschnitte im Pfälzerwald haben darin unterschiedliche Dringlichkeitsstufen. Wie Sie sicher wissen, weist das Zustandekommen dieses Bundesgesetzes erhebliche Verfahrensmängel auf: Es ist zustande gekommen ohne gesamtwirksame / substantielle Strategische Umweltprüfung (SUP nach EU-Recht) zum Bedarfsplangesetz vom 23. 12. 2016 und ohne die damit verknüpfte obligatorische Öffentlichkeitsbeteiligung mit Alternativprüfung. Es ist bestürzend, wie eigenartigerweise nicht dieses Vorhaben im Focus der Kritik um den Biosphärenstatus steht, sondern Jahr für Jahr einzig und alleine die Etablierung von Windkraftanlagen. Als wäre Fragmentierung durch autobahngleichen Straßenbau vernachlässigbar.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Die Kritiker vor Ort stört insbesondere, wie abschnittsweise, gewissermaßen in „Salami-Taktik“, der B 10-Ausbau vorangetrieben werden soll</em>.“ [Olaf Bandt Bundesvorsitzender BUND in einem Brief an Dr. Stefan Lütkes, Vorsitzender MAB Komitee]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben vielen Varianten ist eine Null- Variante nicht geprüft worden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Jahren wurden mit den automatischen Zählstrecken ein Verkehrsrückgang bis 10% gemessen. Die Basiszahlen für die Planung sind veraltet aus dem Jahr 2016.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die parallel verlaufende Bahnstrecke war einst zweigleisig und wurde wegen Reparationszahlungen nach dem Weltkrieg abgebaut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zwischen Hauenstein und Wildgartswiesen ist außerdem ein LKW Rastplatz geplant, die Planfeststellung ist schon abgeschlossen und die Bäume schon gerodet. Dazu soll ein privatwirtschaftlicher Tank – und Rasthof entstehen, der weitere 3,5ha Fläche in Anspruch nehmen würde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bundesverkehrswegeplan Kosten Nutzung Rechnung bei 1,4 auf Basis veralteter Berechnungen zur Verkehrsdichte und gestiegenen Kosten. Damit hat sich die Basis dieser Berechnungsgrundlage verschoben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>B 271</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die B271 läuft als „Weinstraße“ entlang des Haardtrandes und verbindet als Verkehrsweg die beiden Autobahnen A6 im Norden mit der A65 im Süden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der bisherige Ausbau verläuft von der A65 bis in Gewerbegebiet Bruch in Bad Dürkheim und wurde schon vor ca. 30 Jahren fertiggestellt. Das Geländeprofil ist eben und die Straße ist als zweispurige Vorfahrtsstraße ausgebaut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Teilstück ab Bad Dürkheim verläuft über hügeliges Geländeprofil, mehrere Streckenvarianten wurden geprüft. Eine Teilstrecke von Grünstadt A6 an Kirchheim vorbei wurde vor einigen Jahren realisiert. Auch hier wieder Salami Taktik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die verbleibende Strecke führt gleich durch mehrere Schutzgebiete und streift das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen und das Naturschutzgebiet Berntal, durchschneidet das FFH Vogelschutzgebiet Haardtrand und quert mit einem Damm und einer weißen Wanne das Schutzgebiet Bruch, eine Retentionsfläche, die erst vor wenigen Jahren mit sehr viel Steuergeld der Auenrenaturierung und Regenrückhaltung gewidmet wurde. Den Anschluß an die bestehende Trasse der B271 bei Kallstadt soll zudem durch eine teure Brückenlösung mit tiefem Einschnitt in den Felsenberg erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Straße ist ebenfalls als Vorfahrtsstrecke geplant, es wird eine Zunahme an Schwerlastverkehr erwartet, der bisher nur zu Anlieferzwecken erlaubt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beide Regionen sind als touristische Ziele sehr beliebt, die Pfälzer Kultur mit Weinfesten, die Hütten des Pflälzerwaldvereins und die vielen Angebote für Radler, Wanderer und andere Sportarten machen die Region um die Biosphäre Pfälzerwald zu einem einzigartigen Naturschatz, den es zu bewahren gilt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei beiden Strecken sind weder Ladestellen für E-Mobilität oder Radkonzepte erkennbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Baukosten der B10 sind schon jetzt von den veranschlagten 370 Mio € auf bis zu 755 Mio € gestiegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der B271 sind zur Überbrückung der Trasse und als Anschluß der vielen Verkehrswege für die Landwirte bis zu 17 Brückenmaßnahmen geplant, die Kostenschätzung liegt bei 43,7 Mio €. Schon das Teilstück um Kirchheim hat den Steuerzahler allerdings bereits 25 Mio € gekostet, mit nur einer Brücke.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zukunftsweisend wäre der Ausbau der Schiene: Für die Südpfalz der Wiederaufbau des zweiten Gleises parallel zur B10, die Etablierung eines Schnellzuges für den Personenverkehr mit elektrifizierten Zügen</strong>, <strong>wie im Klimaschutzbericht Rheinland-Pfalz 2022 vorgeschlagen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Auch für die Strecke Bad Dürkheim-Grünstadt gibt es eine Verbindung mit der Regionalbahn, die im Moment allerdings durch lange Takte von bis zu 60 min wenig attraktiv ist.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir beantragen die erneute Prüfung des Bundesverkehrwegeplanes 2030 im Hinblick auf das Erreichen der definierten Ziele im Klimaschutz bis 2045, lt Deutschem Klimaschutzgesetz 2021 für den Sektor Verkehr:</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sehen in beiden Vorhaben die Ziele des Klimaschutzes verletzt. Durch den Bau und die Nutzung der beiden Straßenausbaumaßnahmen wird geschützter Naturraum zerstört, Ökosystemleistung Wasserschutz gefährdet, Biodiversität – Genvielfalt-Austausch verhindert. Zudem trägt der erwartete Zuwachs an Tranist – und Schwerlastverkehr zur Versauerung der unmittelbaren Region durch Stickstoffeinträge und NOX bei, von dem Schadeintrag abgesehen, der durch Herstellung, Verarbeitung und den Transport der Menge an Beton für die vielen Brücken- Wannen und Tunnelbauwerke während der Bauzeit entsteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem ist durch beide Maßnahmen der Schutzstatus des Biosphärenreservates Pfälzerwald-Nordvogesen gefährdet, der Erhalt der Ökosysteme in einer Landschaft, die von Obst - Weinbau und Landwirtschaft geprägt ist, sollte oberste Priorität haben, da sich ein Verlust an Biodiversität nicht wieder herstellen läßt und das Erreichen weiterer SDG Ziele unmöglich macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Quelle:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Deutsches Klimaschutzgesetz 2021, </strong><em>§3 Nationale Klimaschutzziele</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>(2) Bis zum Jahr 2045 werden die Treibhausgasemissionen so weit gemindert, dass Netto-Treibhausgasneutralität erreicht wird. Nach dem Jahr 2050 sollen negative Treibhausgasemissionen erreicht werden.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 20 May 2023 22:46:40 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S-5: Redaktionelle Satzungsänderungen</title>
                        <link>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/redaktionelle-satzungsanderungen-22282</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 19.05.2023)</author>
                        <guid>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/redaktionelle-satzungsanderungen-22282</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesdelegiertenversammlung erteilt dem Landesvorstand Redaktionsvollmacht zur Änderung folgender Punkte:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>aktualisieren von Paragraphennennungen (z. B. in §3, Absatz 3)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Änderung GARRP e.V. in GKomV e.V. (z. B. In §7, Absatz 5)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechtschreibfehler und</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Binnen-I in Gendersternchen</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 20 May 2023 22:46:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S-4: § 18 Das Landesschiedsgericht</title>
                        <link>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/18-das-landesschiedsgericht-22294</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 19.05.2023)</author>
                        <guid>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/18-das-landesschiedsgericht-22294</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>NEU (Einfügungen in <strong>fett</strong>):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Das Schiedsgericht besteht aus einem/r Vorsitzenden, zwei Beisitzer/inne/n <strong>und zwei Stellvertreter*innen</strong> die für zwei Jahre gewählt werden. Seine Mitglieder dürfen nicht dem Vorstand einer Parteigliederung angehören. Parteimitglieder, die in einem beruflichen oder finanziellen Abhängigkeitsverhältnis zur Partei stehen, können ebenfalls nicht Schiedsrichterinnen sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sie sind unabhängig und an Weisungen nicht gebunden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Absatz 3 werden die zwei Stellvertreter*innen genannt, in Absatz 2 fehlen sie.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 20 May 2023 22:44:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S-3: § 15 Vertretung in Gremien des Bundesverbandes</title>
                        <link>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/15-vertretung-in-gremien-des-bundesverbandes-16933</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 19.05.2023)</author>
                        <guid>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/15-vertretung-in-gremien-des-bundesverbandes-16933</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aktuelle Fassung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Delegierten zum Länderrat, zum Bundesfinanzrat und zum Bundesfrauenrat sowie deren Stellvertreterinnen werden von der LDV gewählt, Hierbei sind die Bestimmungen der Bundessatzung zu beachten. Jeweils ein/e Delegierte/r zum Länderrat und zum Bundesfinanzrat ist Mitglied des Landesvorstandes. Diese werden zuerst gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Delegierten zum Länderrat, zum Bundesfinanzrat und zum Bundesfrauenrat sowie deren StellvertreterInnen werden auf 2 Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die Delegierten zum Länderrat, zum Bundesfinanzrat und zum Bundesfrauenrat sowie deren StellvertreterInnen sind dem Landesvorstand und der LDV gegenüber rechenschaftspflichtig. Die Delegierten zum Bundesfinanzrat und deren StellvertreterInnen sind zudem dem Landesfinanzrat gegenüber rechenschaftspflichtig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>NEU (Einfügungen/Änderungen in <strong>fett</strong>):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Delegierten zum Länderrat, zum Bundesfinanzrat<strong>, zum Bundesfrauenrat</strong> und <strong>zum Diversitätsrat</strong> sowie deren Stellvertreterinnen werden von der LDV gewählt<strong>.</strong> Hierbei sind die Bestimmungen der Bundessatzung zu beachten. Jeweils ein/e Delegierte/r zum Länderrat, <strong>zum Bundesfinanzrat</strong> und <strong>zum Diversitätsrat</strong> ist Mitglied des Landesvorstandes. Diese werden zuerst gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Delegierten zum Länderrat, zum Bundesfinanzrat, <strong>zum Bundesfrauenrat</strong> und <strong>zum Diversitätsrat </strong>sowie deren StellvertreterInnen werden auf 2 Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich. <strong>Bei der Delegation in den Diversitätsrat ist die Repräsentanz der Vielfalt der Gesellschaft zu beachten.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die Delegierten zum Länderrat, zum Bundesfinanzrat, <strong>zum Bundesfrauenrat</strong> und <strong>zum Diversitätsrat </strong>sowie deren StellvertreterInnen sind dem Landesvorstand und der LDV gegenüber rechenschaftspflichtig. Die Delegierten zum Bundesfinanzrat und deren StellvertreterInnen sind zudem dem Landesfinanzrat gegenüber rechenschaftspflichtig.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ergänzung des Diversitätsrates, der bislang noch in der Satzung fehlt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 20 May 2023 22:43:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S-2: § 8 Aufgaben der Landesdelegiertenversammlung</title>
                        <link>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/8-aufgaben-der-landesdelegiertenversammlung-42135</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 19.05.2023)</author>
                        <guid>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/8-aufgaben-der-landesdelegiertenversammlung-42135</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Absatz 11 ergänzen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>11. Wahl der Delegierten zum Kongress der Europäischen GRÜNEN Partei (EGP) gemäß der Satzung des Bundesverbandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>NEU (Einfügungen in <strong>fett</strong>):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>11. Wahl der Delegierten zum <strong>Erweiterten</strong> Kongress der Europäischen GRÜNEN Partei <strong>(Extended Congress of the European Green Party) </strong>gemäß der Satzung des Bundesverbandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Zusätzlich neuen Absatz 12 einfügen</span>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>12. Wahl der Delegierten für den Diversitätsrat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gemäß der Satzung des Bundesverbands.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>(nachfolgende Nummerierung ändert sich entsprechend).</em></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Änderung infolge der Umbenennung des Kongresses der EGP in Erweiterten Kongress. Und Ergänzung des Diversitätsrates, der bislang noch in der Satzung fehlt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 20 May 2023 22:42:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>E-2: Rheinland-Pfalz: Wir im Herzen Europas </title>
                        <link>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/rheinland-pfalz-wir-im-herzen-europas-51062</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 16.05.2023)</author>
                        <guid>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/rheinland-pfalz-wir-im-herzen-europas-51062</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Rheinland-Pfalz: Wir im Herzen Europas </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach Jahrhunderten der gewaltsamen Auseinandersetzungen, davon zwei Weltkriegen, ist mit der Europäischen Integration etwas gelungen, was einzigartig ist. Ein Versprechen sich hinter gemeinsamen Werten und Zielen zu vereinigen und Frieden, Freiheit, Demokratie, Solidarität und Gerechtigkeit auf unserem Kontinent zu etablieren und dafür einzustehen. Aus dem Verbund von 27 Staaten mit über 440 Millionen Menschen entstand eine Gestaltungskraft, welche die der einzelnen Mitgliedsstaaten weit übertrifft. Gemeinsam sind wir stärker als allein. So ist es möglich, dem planetaren Ernstfall Klimaschutz und Artensterben zu begegnen und ökologische Verantwortung zu übernehmen. Die Europäische Union kann ihre Stärke nutzen, um weit über den Kontinent hinaus für Demokratie und Menschenrechte einzustehen und durch einen glaubhaften Einsatz für europäische Werte eine global wirksame, gesellschaftliche Vorbildfunktion einnehmen. Der Europäische Binnenmarkt entfaltet enorme Kräfte dabei, innovative Technologien zu entwickeln und damit die Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft voranzutreiben – auch als erfolgreiches Beispiel für Wirtschaftsregionen auf anderen Kontinenten. Die Globalisierung hat vielen Menschen weltweit enorme wirtschaftliche Verbesserungen beschert, doch ihre Schattenseiten sind sowohl in der Pandemie als auch im Zuge des russischen Angriffskriegs deutlich zutage getreten. Eine vertiefte Europäische Integration ist die einzige Möglichkeit, diesen Herausforderungen zu begegnen. Wir müssen gemeinsam den Multilateralismus nach außen und nach innen verstärken, um zusammen unser vielfältiges Europa zukunftsfest zu machen. Europa ist für uns schon lange kein loses Projekt mehr, sondern fester Bestandteil unserer Lebensrealität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade für uns in Rheinland-Pfalz mit den Nachbarn Frankreich, Luxemburg und Belgien hat die europäische Zusammenarbeit besondere Bedeutung. Viele Menschen pendeln zur Arbeit in die angrenzenden Länder, pflegen Freundschaften, machen eine Ausbildung oder studieren, fahren in Urlaub oder zum Einkaufen in andere EU-Mitgliedsstaaten. Noch nie war all dies so einfach. Nach einer Zeit, in der Grenzkontrollen und Zoll, Geldwechseln, Visum, aufenthaltsrechtliche Fragestellungen an der Tagesordnung waren, sind Luxemburg, die Wallonie und das Elsass jetzt tatsächlich einfach nebenan.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das europäische Klimagesetz unterstützt den Weg zur Klimaneutralität in Rheinland-Pfalz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Europäische Union will eine Vorreiterrolle im Bereich Klimaschutz und Energiewende spielen und alle Regionen bei diesen Herausforderungen in den Blick nehmen. Die Katastrophe im Ahrtal im Sommer 2021, das Waldsterben und die Dürren der letzten Jahre zeigen, dass auch wir in Rheinland-Pfalz deutlich von der Klimakrise betroffen sind. Dabei beträgt die Erhitzung bislang gerade einmal 1,2 Grad Celsius. Die 1,5-Grad-Grenze ist nichts Willkürliches, sondern absolut notwendig, um die schlimmsten Folgen abzuwenden und ein sicheres Leben weiter zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen, dass das Gesetzespaket zur Umsetzung des Klimagesetzes, bekannt als „Fit for 55“, starke Rahmenbedingungen für die Transformation hin zu Klimaneutralität in allen Regionen schafft. Die Reform des EU-Emissionshandelssystem wird alle Sektoren einbinden und besonders den Sektoren Verkehr, Gebäude und Brenn- und Kraftstoffe einen klaren Korridor hin zur Klimaneutralität geben<em>. </em>Für Rheinland-Pfalz als sehr kleinteilig strukturiertes Land stellt die Mobilitätswende eine große Aufgabe dar. Es geht um mehr als eine reine Antriebswende. Mobilität muss vernetzt gedacht werden, wir müssen Bahnstreckenreaktivierungen vorantreiben, Ergänzungen zum ÖPNV schaffen und sichere und effiziente Radwegenetze etablieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass Rheinland-Pfalz eine entscheidende Rolle in der Dekarbonisierung der Industrie in Deutschland und in Europa einnimmt. Rheinland-Pfalz liegt im Herzen Europas und kann somit ein Ankerpunkt für die Transformation unseres Industrie- und Energiesystems sein – besonders bei einer europäischen Wasserstoffstrategie. Unser Land hat zwölf Binnenhäfen und wird somit auf Wasserstoff als Treibstoff angewiesen sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist eine dezentrale Energieversorgung durch erneuerbare Energien die Strategie für mehr Energiesicherheit und Wertschöpfung vor Ort. Zentrale Energieerzeugung durch Großkraftwerke und die Abhängigkeit von Rohstoffimporten hat uns für Störfälle anfällig und politisch erpressbar gemacht. Mit unserer geographischen Lage und wirtschaftlichen Vernetzung sind wir eine ideale Region für das Vorantreiben einer erneuerbaren Energieunion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir ermutigen und unterstützen Kommunen dabei, ihre Flächen für erneuerbare Energien, Windanlagen oder Freiflächen-PV, zu nutzen. Die auf europäischer Ebene beschlossenen Verordnungen zur Planungsbeschleunigung ermöglichen die Straffung von Verfahren und treiben insbesondere das Repowering voran. Auch die gestärkten Ziele für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz geben uns Rückenwind für unsere eigenen Ambitionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns nach wie vor dafür ein, dass die Europäische Union aus der Atomkraft aussteigt. Wir fordern die Bundesregierung auf, mit unseren Nachbarn Frankreich und Belgien Gespräch zu suchen, mit dem Ziel die Nutzung der Atomkraft zu beenden. Solange die Kraftwerke laufen, müssen höchste Sicherheitsstandards gelten. Die 2022 in etlichen französischen AKW entdeckten Korrosionsschäden sind für uns Anlass zu großer Besorgnis. Auch die Tatsache, dass nur in Finnland die Endlagerung abschließend gelöst ist, sollte alle europäischen Bürger*innen beunruhigen. Wir fordern außerdem, den aus der Zeit gefallenen EURATOM-Vertrag endlich abzuschaffen. Statt Geld in Atomforschung zu investieren, müssen wir uns auf den Ausbau der Erneuerbaren und den Umbau unserer Energieversorgung konzentrieren. Deshalb werden wir uns auf europäischer Ebene energisch gegen den Einsatz von EU-Geldern für den Bau neuer Atomkraftwerke einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mit europäischen Vorgaben die Umwelt und Naturschutz in Rheinland-Pfalz unterstützen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Artensterben und der damit verbundene Verlust unseres biologischen Sicherheitsnetzes ist eine stille und schleichende Bedrohung. Wir brauchen eine starke EU-Gesetzgebung, die uns hilft, unsere Wälder und Moore zu renaturieren. Zudem bedarf es einer vorausschauenden Politik, die waldreiche Regionen wie Rheinland-Pfalz in Zeiten der Trockenheit und Dürre aufgrund der Klimakrise ausreichend unterstützt. Wir sind Teil der Grünen Lunge Europas.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem EU-Renaturierungsgesetz setzen wir uns für die Wiederherstellung zerstörter Lebensräume ein. Als größtes Naturschutzgesetz der letzten Jahrzehnte wirken wir damit gegen den Rückgang der Arten, die durch die fortschreitende Klimakrise und Flächenkonkurrenz durch Urbanisierung und intensive landwirtschaftliche Nutzung immer mehr Lebensräume verlieren. Mindestens 30 % der Landflächen und Seegebiete sollen geschützt und eine verpflichtende Biotopvernetzung umgesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns weiterhin für den besonderen Schutzstatus des Wolfes und des Luchses ein. Ein grenzüberscheitender Austausch auch auf kommunaler Ebene zur Verbesserung des Wolfmanagements hat für uns Priorität. Der rheinland-pfälzischen Wolfsmanagementplan hat das Ziel, Tierhaltung und Wolfspopulation in Einklang zu bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Flüsse, Seen und Grundgewässer sind unverzichtbar als Quelle des Lebens für Pflanzen, Tiere und Menschen, für Wälder, Wiesen und Äcker. Die Klimakrise und die immer härteren Dürreperioden schränken den Zugang zu Wasser enorm ein. Wir müssen den Zugang zu sauberem Wasser gewährleisten und setzen uns für die konsequente Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie ein. Die schockierende Zahl von mehr als 17.000 Altlasten in Europa, auch bei uns in Rheinland-Pfalz, mit den giftigen und hormonwirksamen PFAS , sogenannten „Ewigkeitschemikalien“ zeigt, dass eine Reform der Chemikalienverordnung REACH dringend benötigt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kommunale Versorgung: europäisch und dezentral </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Starkregenkatastrophe im Ahrtal im Jahr 2021 und der darauffolgende Wiederaufbau zeigen uns die vielen Schwächen im geltenden EU-Vergaberecht. Das Vergaberecht muss ökologischer, nachhaltiger und vor allem krisenresilienter umgestaltet werden. Wir wollen, dass Kommunen ausreichend Gestaltungsspielraum haben, sich den Folgen der Klimakrise anzupassen. Außerdem solldas Wettbewerbsrecht ökologischen Kriterien nicht widerlaufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bäuerliche Landwirtschaft und Weinbau auf europäischer Ebene berücksichtigen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rheinland-Pfalz ist das Land der Reben und Rüben. Sechs der 13 deutschen Weinanbaugebiete liegen in Rheinland-Pfalz. Landwirtschaft und Weinbau sind hier noch überwiegend kleinteilig strukturiert. Diese Familienbetriebe wollen wir als Grundlage der Agrarwende erhalten. Ernährungssicherheit gibt es nur mit biologischer Vielfalt. Gesunde Ökosysteme sind die Voraussetzung für sauberes Wasser und fruchtbare Böden. Deshalb gilt es, unsere Betriebe für den Erhalt dieser Ökosystemleistungen zu bezahlen, statt unspezifisch Flächenprämien auszuschütten. Um mit der Erzeugung von gesunden und umweltverträglichen Lebensmitteln ein gutes Auskommen für die Produzierenden zu erreichen, setzen wir auf regionale Absatzmärkte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir unterstützen die für die Umsetzung des Biodiversitätsabkommens von Montreal notwendigen Pestizidreduktionsziele der EU und setzen weiter auf die Erforschung und Etablierung integrierter Pflanzenschutzmethoden. Dazu wollen wir den Dialog mit den Landwirt*innen und Winzer*innen aktiv führen, um im gemeinsamen Zusammenschluss Artenvielfalt sichern, Ernährungssicherheit gewährleisten und kleinbäuerliche Betriebe unterstützen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einheitliche europäische Standards sind uns wichtig. Versorgungssicherheit muss europäisch gedacht werden, Standards für Klima- und Umweltverträglichkeit, Tierschutz und Arbeitsbedingungen global. Sie müssen in der Erstellung von internationalen Verträgen und Handelsabkommen verpflichtend berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demokratisches Miteinander und Rechtsstaatlichkeit in Europa und vor Ort</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie ist nicht selbstverständlich. Wir kämpfen in jedem Rat und in jedem Parlament gegen Ideologien des autoritären Nationalismus von rechts. Die kommunale Ratsarbeit, die meistens auf Ehrenamt basiert, schützen wir vor Hass und Hetze und von Verschwörungsideologien. Wir unterstützen ebenso solidarisch alle Aktiven in der Zivilgesellschaft, die sich für ein gemeinsames und demokratisches Europa einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir informieren die Bürger*innen über die Erfolge in allen Bereichen auf EU-Ebene und nehmen sie zu mehr Beteiligung mit. Korruption und Verstöße gegen europäisches Recht machen wir publik und setzen uns für deren Bekämpfung ein. Wir stehen hinter Vertragsverletzungsverfahren, insbesondere in Umwelt-, Rechtsstaats- und Menschenrechtsfragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen ein Europa der Kommunen und Regionen, in dem die europäische Zusammenarbeit mit den Kommunen und Regionen vor Ort gestärkt wird, die europäische Vielfalt sichtbar und erlebbar wird. Wir setzen auf Austausch durch Städtepartnerschaften innerhalb der EU, aber auch darüber hinaus, etwa mit Städten in der Ukraine</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Für eine humane, solidarische und geordnete Asylpolitik in Europa</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Umgang mit den Schutzsuchenden aus der Ukraine, mit der größten Fluchtbewegung in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg, macht es deutlich: wenn die EU-Mitgliedstaaten, ihre Regionen und Kommunen solidarisch zusammenarbeiten, dann finden sie gemeinsame Wege. Rheinland-Pfalz hat gemeinsam mit seinen europäischen Partnern und im engen Schulterschluss zwischen Land und Kommunen, eine große Anzahl an Menschen aus der Ukraine unterstützt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Andererseits zeigt der Tod von über 25.000 Menschen, die auf der Flucht im Mittelmeer wegen unterlassener Hilfeleistung seit 2016 ertrunken sind, dass eine Reform des EU-Asylsystems dringend notwendig ist. Es ist unsere Solidarität miteinander, die unsere Handlungsfähigkeit auch hier sichern kann. Wir dürfen die Staaten an der Außengrenze nicht allein lassen, weder mit den Geflüchteten, die Anspruch auf Asyl haben, noch mit den Menschen, die zurückgeführt werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Druck auf die Außengrenzen sowie auf die Aufnahmekapazitäten kann verringert werden, indem die EU die Zusammenarbeit mit den Herkunfts- und Transitländern verstärkt – u.a. mit Migrationspartnerschaften. Bereits jetzt unterstützt die EU die freiwillige Rückkehr, die in Rheinland-Pfalz gut genutzt wird, finanziell. Darauf wollen wir aufbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir brauchen dringend eine verbindliche und faire Verteilung der Geflüchteten in der EU, das ist die Grundlage für die Durchführung rechtsstaatlicher Verfahren und eine frühzeitige Integration.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um irreguläre Migration einzuschränken, müssen reguläre und sichere Migrationswege geschaffen werden. Wir brauchen ebenso dringend eine bessere Fachkräftezuwanderungspolitik, die den Anforderungen des europäischen Arbeitsmarktes entspricht. Hier müssen die Verfahren unbedingt beschleunigt werden. Damit begegnen wir auch dem Fach- und Arbeitskräftemangel in Deutschland, der im letzten Jahr ein neues Allzeithoch erreicht hat – allein in Rheinland-Pfalz gab es 45.800 unbesetzte Stellen. Wir setzen uns auch für die Einsetzung einer von der EU koordinierten staatlichen Seenotrettungsmission ein. Außerdem muss zivile Seenotrettung endlich entkriminalisiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Grenzüberschreitende Zusammenarbeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass der kulturelle und schulische Austausch zwischen Schulen, Hochschulen sowie bi- und multinationalen Kitas, ausgebaut wird. Auch den außerschulischen, selbstorganisierten Jugendaustausch von jungen Menschen z.B. in Jugend- und Sportverbänden wollen wir weiter stärken. Unser Ziel ist es, dass jeder junge Mensch in Rheinland-Pfalz die Möglichkeit bekommt, an einer europäischen Jugendbegegnung teilzunehmen.Ebenso wollen wir Begegnungsorte für ältere Menschen in Sprachtandems und -cafés ausbauen. Eine solide europäische Gemeinschaft startet vor Ort mit dem Miteinander der Regionen und der Menschen. Sprache verbindet.Wir wollen außerdem den Erhalt von regionalen Dialekten der Grenzregionen stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wirtschaftliche Zusammenarbeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE stehen für den Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit unseren Nachbarregionen, um insbesondere strukturschwachen Regionen grenzüberschreitend einzubinden, und sie zu selbstbewussten Akteurinnen in der Umsetzung des Europäischen Green Deals zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür werden wir uns für den Ausbau des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), des Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) auf EU-Ebene einsetzen. Die PV-Anlage auf der Schreinerei, das Tagungshaus auf dem Bauernhof und der Neubau der Kita im Ort, solche Projekte profitieren allesamt von diesen Fonds.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich das enorme Potenzial für den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz in den Bereichen Biotechnologie und Life Sciences gezeigt. Ebenso im Bereich Künstliche Intelligenz können wir auf innovative, marktführende Unternehmen und exzellente Forschung im Land blicken. Gleichzeitig nimmt die Chemie-Industrie weiterhin einen hohen Stellenwert in Rheinland-Pfalz ein. Wir GRÜNE wollen den europäischen Wirtschaftsraum nutzen, um unsere wirtschaftlichen Zukunftssektoren genauso wie Schlüssel-Industrien im Land zu stärken und auszubauen sowie die klimaneutrale Transformation zu fördern. Dazu machen wir uns auf europäischer Ebene für Verbundprojekte im Bereich Forschung und Entwicklung an rheinland-pfälzischen Standorten stark sowie für die Vernetzung europäischer Akteure mit rheinland-pfälzischer Wirtschaft und Wissenschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso bei der Bewältigung des akuten Fachkräftemangels können wir in Rheinland-Pfalz vom Europäischen Binnenmarkt profitieren. Dazu wollen wir die Arbeitnehmer*innen-Freizügigkeit weiter stärken und EU-Beratungsstellen für Arbeitnehmer*innen ausbauen. Besonders in den Grenzregionen im Land wollen wir bürokratische Hürden für Pendler*innen abbauen. Ebenso unterstützen wir im Land die Umsetzung des novellierten Fachkräfteeinwanderungsgesetzes, sodass mehr Fachkräfte über die Blaue Karte der EU sich ansiedeln können. Darüber hinaus wollen wir mit Standortinitiativen und Werbekampagnen Rheinland-Pfalz als Arbeits- und Wohnort für EU-Bürger:innen attraktiv darstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zukunft des europäischen Industriestandorts liegt in Schlüsseltechnologien zur Dekarbonisierung und Erreichung der Klimaneutralität. Der amerikanische Inflation Reduction Act hat die Messlatte für grüne Investitionen hoch gelegt, wir begrüßen daher die europäische Initiative des Net-Zero Industry Acts. In Rheinland-Pfalz wollen wir gute Voraussetzungen für die Forschung, Gründung und Skalierung von Klimatechnologien bieten. Die zukünftige Wertschöpfung und der Wohlstand Europas sind GRÜN.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mobilität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Schlüssel des Friedensprojektes Europa ist die Personenverkehrsfreiheit, mit der starre Grenzen der Vergangenheit angehören. Wir setzen uns dafür ein, dass die Freizügigkeit des Schengenraums für alle EU-Bürgerinnen gewährleistet ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass die Mobilität von Bürger*innen, sowie der Güterverkehr als fester Bestandteil unserer Wertschöpfungsketten nachhaltig und klimaneutral werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders für innereuropäische Erholungs- und Geschäftsreisen wollen wir die Bahnverbindungen tags und nachts ausbauen. Auch eine europäische Buchungsplattform ist überfällig, um Fernreisen per klimafreundlichem Öffentlichem Verkehr zu ermöglichen. Nur so sind Flugreisen innerhalb Europas massiv zu reduzieren. Als Teil der Großregion setzten wir uns für den Ausbau der Nahmobilität in Grenzregionen ein und wollen eine Anschlussgarantie im europäischen Zugverkehr. Der energieeffiziente Transport per Binnenschiff muss zukunftsfest gemacht werden. Dafür braucht es zum einen eine Antriebswende hin zu batterieelektrischen und Wasserstoffschiffen, zum anderen die Anpassung der Schiffe an immer häufiger auftretende Niedrigwasserstände. Denn der irreversible Rückgang der Alpengletscher wird sich massiv auf die Rheinpegelstände im Sommer auswirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Europa ist für uns GRÜNE ein zentrales Anliegen. In unseren lebendigen Grenzregionen tragen wir Europa im Herzen. Wir sind uns einig: kein Zurück ins nationale Schneckenhaus. Als Rheinland-Pfälzer*innen denken und handeln wir europäisch und vernetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der anstehenden Europawahl kämpfen wir für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Europa, für Frieden und soziale Gerechtigkeit und Mehrheiten, um der Klimakrise entschlossen entgegenzutreten. Gekoppelt mit der Kommunalwahl haben wir die Chance, die Vision der „europäischen Kommune“ zu skizzieren und deutlich zu machen, dass den globalen Problemen nur mit lokalen GRÜNEN Lösungen vor Ort begegnet werden kann.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 20 May 2023 22:33:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>E-1: Votum Europawahl</title>
                        <link>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/votum-europawahl-10741</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 19.05.2023)</author>
                        <guid>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/votum-europawahl-10741</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vom 23. bis 26. November 2023 findet in Karlsruhe die Bundesdelegiertenkonferenz mit der Aufstellung der Europaliste für die Wahl 2024 statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Einvernehmen mit dem Erweiterten Landesvorstand schlägt der Landesvorstand zur Vergabe eines Votums für die Europalistenaufstellung durch den Landesverband folgendes Verfahren vor:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Der Landesverband Rheinland-Pfalz vergibt sein Votum auf der Landesdelegiertenversammlung am 24. Juni 2023 in Idar-Oberstein</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Delegierten stimmen über die Vergabe eines Votums für <span class="underline">einen</span> aussichtsreichen Platz auf der Europaliste ab.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Das Votum kann nur an ein Mitglied der GRÜNEN Rheinland-Pfalz vergeben werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Das Votum wird geschlechteroffen vergeben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine Votenvergabe für hintere Listenplätze erfolgt nicht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Vergabe der Votums erfolgt in schriftlicher und geheimer Abstimmung.</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 20 May 2023 22:25:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S-1: § 3: Entfernung Mindestalter analog Bundessatzung</title>
                        <link>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/entfernung-mindestalter-analog-bundessatzung-7852</link>
                        <author>KV Westerwald (dort beschlossen am: 30.04.2023)</author>
                        <guid>https://ldv-2023-idar-oberstein.antragsgruen.de/ldv-2023-idar-oberstein/entfernung-mindestalter-analog-bundessatzung-7852</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Landessatzung findet sich momentan noch im Unterschied zur Bundessatzung und zu den Satzungen vieler Kreis- und Ortsverbände ein Mindestalter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die derzeitige Regelung in § 3 Mitgliedschaft der Satzung soll abgeändert werden, von:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1)Mitglied der Partei kann werden, wer sich zu den Grundsätzen der Partei und ihrem Programm bekennt, keiner anderen Partei angehört und mindestens 14 Jahre alt ist. [...]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>neu:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1)Mitglied der Partei kann werden, wer sich zu den Grundsätzen der Partei und ihrem Programm bekennt und keiner anderen Partei angehört. [...]</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Junge Menschen bringen Talente und Perspektiven ein, die unsere Partei bereichern. Sie sind es, die am längsten von den Auswirkungen politischer Entscheidungsprozesse betroffen sind - lassen wir sie mitwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und unsere Bundeswebseite (<a href="https://www.gruene.de/mitglied-werden">https://www.gruene.de/mitglied-werden</a>) stellt es klar heraus: &quot;Wir haben als einzige Partei kein festgesetztes Mindestalter – wir finden es großartig, wenn sich junge Menschen für Politik interessieren und bereit sind, sich einzubringen!&quot;</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 20 May 2023 22:12:13 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>